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Künstlerinnen und Künstler der Darmstädter Sezession
 
Es gab schon in der Frühzeit der Sezession ein ausgesprochen blühendes Ausstellungsgeschehen, das erst mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus in den dreißiger Jahren seinen Niedergang fand. Etliche der Mitglieder blieben damals in Darmstadt, andere emigrierten, gingen in den Widerstand oder ganz einfach nur »in Deckung«, wieder andere kamen ins KZ oder wurden – wie Theodor Haubach – nach dem Attentat auf Hitler hingerichtet. Aus der nirgendwo belegten Behauptung heraus, die Nazis hätten die Sezession verboten gehabt, gründete man jedenfalls im Herbst des Jahres 1945 die Sezession kurzerhand neu und so resultiert die sonderbare Ziffer zum einen aus der Tatsache, dass man nach dem II. Weltkrieg neu zu rechnen begann und zum zweiten daraus, dass man neben zahlreichen Sonderausstellungen bis zum heutigen Tage nur mehr die »offiziellen« Jahresschauen der Künstlervereinigung zählte, deren Mitglieder heute weit über Deutschland verstreut sind, allein die in Berlin ansässigen machen heute mehr als 20% aller Mitglieder aus.

MITGLIEDER DER DARMSTÄDTER SEZESSION

[29.09.2003]
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