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| Biolektrische Impedanzanalyse | | | Die Messung der Körperzusammensetzung mit Hilfe der BIA-Methode (Bioelektrische Impedanzanalyse) gibt Aufschluss über Muskel- und Organmasse (bio cell mass, BCM), Fettgewebe und Wassergehalt. Bei dieser Messung zirkuliert ein schwacher, nicht spürbarer elektrischer Strom durch den Körper. Dabei werden jeweils zwei Elektroden auf eine Hand und einen Fuß geklebt. Aus dem gemessenen elektrischen Widerstand - physikalisch=Impedanz - den der Körper dem Stromfluss entgegenbringt, kann auf die gesamte Körperflüssigkeit des Körpers geschlossen werden.
Je höher der Flüssigkeitsanteil und damit die Konzentration von Elektrolyten ist, um so geringer ist der elektrische Widerstand. Fettmasse beinhaltet weniger Wasser und ergibt somit einen höheren Widerstand. Mit Hilfe entsprechender Formeln wird aus dem gemessenen Widerstand, der Körperhöhe und dem Körpergewicht bei gegebenem Geschlecht und Alter die Körperzusammensetzung ermittelt.
Um zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, das heißt bei wiederholten Messungen auf identische Ergebnisse zu kommen, müssen die Messbedingungen bei der BIA konstant bleiben. Einen großen Einfluss auf die Messung hat der aktuelle Hydrationszustand (Wassergehalt im Körper) des Probanden. So können Alkoholkonsum in den letzten 24 Stunden, ein voller Magen oder eine gefüllte Harnblase zu falschen Werten führen. Ebenso lässt sich beobachten, dass Geräte von unterschiedlichen Herstellern bei der gleichen Person unterschiedliche Widerstandsmessungen ergeben.
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