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| 3. Adipositas und Knochendichte | | | 3. Adipositas und Knochendichte
(PD Dr. H. Müller, Oldenburg)
Da Kraniopharyngeome im Kindes- und Jugendalter in den meisten Fällen zu multiplen Hormondefiziten führen, wurde mittels peripherer quantitativer Computertomographie (pQCT) die Knochendichte bei diesen Patienten bestimmt. Die Werte lagen im unteren Normbereich. Schlanke männliche Patienten zeigten die niedrigste Knochendichte, wohingegen eine ausgeprägte Adipositas (BMI> 4 SD nach Rolland-Cachera 1991) und weibliches Geschlecht hinsichtlich der Knochendichte protektiv zu wirken schienen (Müller 2003). Aufgrund dieser im Rahmen einer Querschnittsuntersuchung erhobenen Daten sieht Kraniopharyngeom 2000 Knochendichtemessungen in der Nachsorge vor, um das geschlechts- und gewichtsspezifische Risiko einer reduzierten Knochendichte prospektiv zu evaluieren.
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