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Segregationsanalysen
 
Für den Phänotyp Körpergewicht sind ebenso wie für den Phänotyp prozentuale Fettmasse am Gesamtkörpergewicht Segregationsanalysen erfolgt. In diesen Studien fand sich wiederholt der Hinweis auf einen autosomal rezessiven Hauptgeneffekt (Ziegler und Hebebrand, 1998). In einer Familienstudie erklärte beispielsweise ein rezessives Hauptgen in der entsprechenden Population ca. 35% der Varianz des für Alter und Geschlecht korrigierten BMIs. 42% der Varianz war polygen bedingt; der verbleibende Anteil (23%) wurde auf Umweltfaktoren zurückgeführt (Moll et al. 1991).

Segationsanalysen müssen jedoch aufgrund der zugrunde liegenden Annahmen ausgesprochen kritisch beurteilt werden (Ziegler und Hebebrand, 1998). Bei Hauptgeneffekten kann beispielsweise genetische Heterogenität nicht modelliert werden. Jedoch zeigen sowohl Tierexperimente als auch neue Ergebnisse für den Menschen, dass monogen bedingte Adipositas auf Mutationen in verschiedenen Erbanlagen zurückzuführen ist (Hinney et al. 1997a; Jackson et al. 1997; Montague et al. 1997; Barsh et al. 2000).

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