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| Monogene und polygene Tiermodelle | | | Alle bislang beim Menschen identifizierten Regelkreise, die an der Gewichtsregulation beteiligt sind, wurden zunächst bei Nagetieren entdeckt. Ebenso sind alle monogenen Formen der humanen Adipositas bis auf zwei Ausnahmen zunächst bei Mäusen entweder als Spontanmutationen (Tabelle 2) oder als "Knockouts" (Tabelle 3) identifiziert worden. Dies unterstreicht die herausragende Bedeutung tierexperimenteller Ansätze für die biologisch orientierte Adispositasforschung. Ähnlich wie beim Menschen gilt es, die monogenen Formen der Adipositas zu trennen von den oligo- bis polygen bedingten.
Während in den letzten Jahren die Aufklärung der spontan entstandenen Mutationen bei Maus und Ratte, die den Phänotyp extreme Adipositas bedingen, größtes Interesse hervorriefen und entscheidend dazu beitrugen, die molekulare Adipositasforschung zu etablieren, sind seit mehreren Jahren auch zahlreiche sogenannte "Quantitative trait loci" (QTL) lokalisiert worden (Chagnon et al. 2000a; http://www.obesity.chair.ulaval.ca/genemap.html#Top).
Die Identifikation dieser Gene wird die zukünftige Forschung prägen. Gleichzeitig wird zu klären sein, ob in den homologen Genen des Menschen ebenfalls Variabilität gefunden werden kann. Da manche Kopplungsbefunde beim Menschen in solche chromosomale Regionen lokalisiert wurden, in denen auch QTL der Maus liegen, ergibt sich die Frage, ob dies die gleichen Gene sind. Falls dem so wäre, wird sich in den nächsten Jahren zudem zeigen, ob diese Gene zuerst bei der Maus oder beim Menschen identifiziert werden.
-->> Molekulare Grundlagen
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| Einführung |
| | Das Kraniopharyngeom ist ein gutartiger Tumor im Bereich der -->> | | | |
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