TORRENT

Nordlicht – Persephones Rückkehr und ein Sturzbach der Klänge

Jedes Konzert ist einzigartig und jedes besteht nur aus einem einzigen Stück, einem kontinuierlichen Strom, auf dem die antike Sprechkunst des Cunto dahinschießt, mitunter in Richtung Ambient und Drone (e-ch’in) strudelt, Elemente von Noise und Metal aufwirbelt (e-Git), in Richtung Tarantella fließt (Tamburello); all diese Zuströme und viele andere verbinden sich zu einem reißenden Bach, der zwischen zwei Ufern pendelt, Minimal-Music auf der einen Seite, „Stadionrock“ auf der anderen: psychedelische, beinahe cineastische Musik. Musiker und Zuhörer werden mitgerissen, fortgetragen, sind verloren im Klang, in Bildern und Fantasien. Die Texte sind Rezitationen alter Mythen, Märchen oder Szenen aus dem sizilianischen Leben in Vergangenheit und Zukunft, frei kombiniert mit zeitgenössischer Musik und Rock.

So spielt „Torrent“ die Geschichte der Persephone nach. In der sizilianischen Idylle friedlich Blumen pflückend, wurde sie in die Unterwelt entführt, in den Hades, wo wilde Dämonen und grauenhaft anzusehende, gemarterte Gestalten ihren makabren Tätigkeiten nachgehen – und dann kehrten die Blumen mit einemmal in Persephones Dasein zurück: Sie durfte wieder hinauf in die Welt, ins blendende Licht, die Hitze Siziliens –  oder zu den düsteren, stillen Fjorden Norwegens, einen Frühling, einen Sommer lang.

Jeder Augenblick in dieser Musik steckt voller Bilder, Assoziationen, es ist eine Strömung, die niemals abbricht. Da ist reine Schönheit, Lärm und Harmonie, treibende Rhythmen … und all das im konstanten Fluss.

AUDIO

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Gaspare

Gaspare Balsamo, Catania, Stimme

Schauspieler und Autor, Schüler des palermitanischen Puppenspielmeisters Mimmo Cuticchio und nun selbst Meister des traditionellen sizilianischen Sprechgesangs „Cunto“, dessen Wurzeln bis auf die Zeiten der Odyssee zurückgehen. Kooperation mit Musikern wie Alfio Antico, Rita Botto, Giancarlo Parisi, Unavantaluna, Rocco De Rosa. In Film und Fernshehen. Zusammenarbeit mit Tony Trupia, Alberto Negrin und Marcello Mazzarella.
http://produzionepovera.jimdo.com/biography/gaspare-balsamo/

 

Hana.Portrait

Alf Terje Hana, e-Gitarre und live-Elektronik

Soundscaper, Gerauschemacher, immer im Experimen-tiermodus. Er kombiniert die Gitarrensounds der inspirierenden frühen Siebziger mit moderner Elektronik. Athana hat bereits mit vielen norwegischen und internationalen Musikern zusammengespielt. In seinem jüngsten Projekt arbeitete er mit dem Sinfonieorchester Stavanger und Stewart Copeland (ex Police).

http://www.athana.no

 

Apprendi.Portrait

Giovanni Apprendi, Palermo: Tamburello

Im Alter von dreizehn Jahren verschrieb sich Giovanni Apprendi der Percussion. Konzerte mit der Folkgruppe „Conca d’Oro“ und dem „Palermo Art Ensemble“ führten ihn nach Amerika, Europa, Asien und Afrika. Im Laufe der Zeit hat sich sein Percussionsstil immer mehr in eine Synthese aus Klängen, Instrumenten, Rhythmuskombinationen und Improvisationen entwickelt. Er arbeitete zusammen mit Lucio Dalla, Patti Smith und Sting u.v.a.

www.giovanniapprendi.com

 

Cee.Portrait

Werner Cee, Prophetenmuehle, e-chin

Werner Cee ist ein bekannter Komponist für Radiokunst. Er hat „Torrent“ im September 2015 gegründet. Sein Instrument ist eine an der chinesischen qchin orientierte Wölbbrettzither in Kombination mit live-electronics. Die e-ch’in weist ein extrem breites Spektrum an Klängen auf: sie oszillieren ständig, ändern ihre Klangfarbe, Struktur, Atmosphäre, Stimmung. In dieser Klangwelt ist die Unterscheidung zwischen Geräusch, orchestralem Dronesound, Musique Concrete, Pop oder Avantgarde nicht mehr relevant. >>>

http://www.wernercee.de

 

VIDEO

Cunto by Gaspare Balsamo

werner cee plays the electroacoustic chin

Giovanni Appreni Tamburello Solo

Athana Symphonic Experience

TORRENT Ciclopu. Very first performance at HiddenStageIII

Torrents of Norway. Soundtrack by “TORRENT”

Tuna fishing in sicily. New soundtrack by “TORRENT”

booking and copyright infos:
wernercee@t-online.de

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