Jochen Schimmang

taz, die tageszeitung, 3.8.2011

Die “tageszeitung” widmet der Trilogie eine ganze Seite. Der Schriftsteller Jochen Schimmang schreibt:

Behutsamkeit, könnte man sagen, ist überhaupt ein Merkmal dieser Literatur. So, wie in “Zweite Stimme” das Museum unzugänglich wird und in der “Tuba-Novelle” der Essay gleichsam auf den Umfang eines Tuba-Mundstücks zusammenschrumpft, verwundert es nicht, dass hier nun der Regisseur Joachim Schoor letztlich von einem Theater ohne Publikum träumt. Die Novelle lässt sich als eine facettenreiche Variante auf den berühmten Satz lesen, den wir aus Becketts Regie- und Probenarbeit kennen: “Wir müssen noch mehr zurücknehmen.”

 

Bruno Steiger

Neue Zürcher Zeitung

 

“Sie liest sich als sprachlich perfekt gearbeitete Reverie über die Vergeblichkeit unseres Bemühens, dort zu bleiben, wo uns keiner sieht: hinter den Bildern.”

 

Johannes Breckner

 

Darmstädter Echo
“Keine unbedingt einfache Lektüre, aber ein dichtes, von leisem Witz durchzogenes Porträt, das sich mit dem Auftritt des Pförtners auf überraschende Weise verdoppelt.”

 

Joachim Feldmann

Am Erker – Zeitschrift für Literatur

“Mit Der Intendant kommt ist Rainer Wieczorek ein ausgefuchstes Stück Prosa gelungen, dessen satirische Züge der Ernsthaftigkeit, mit der hier erzählend die Rolle von Literatur und Kunst in unserer Gesellschaft reflektiert wird, keinen Abbruch tun.”

 

Michael Braun

Medienprofile

“Besonders gelungen ist das letzte Kapitel, in dem der Nachtportier seine Pförtnerloge Richtung Bühne und Schoor, ein “Partisan der Seitenbühne”, das Inspizientenpult verlässt: Rollentausch mit verkehrten Regieanweisungen, bis am Sonntagmorgen “der Intendant kommt” und die ganze Bescherung sieht. – Gut erzählt, größeren Beständen empfohlen.

 

Zeichen & Wunder

Zeitschrift für Lyrik, Prosa und Essays der Gegenwart

“Zunehmend weitet sich die Erzählung nicht nur zu einer Reflexion über theatergeschichtliche Entwicklungen, sondern auch zu einer auf hohem Niveau angesiedelten Diskussion über die momentan sich neu konfigurierenden Pole von Intimität und öffentlichkeit.”

 

Sven-Andre Dreyer

Verstärker. Organ zur Rückkopplung von Kunst und Literatur

Mal ironisch, mal tiefsinnig und hin und wieder eine Spur melancholisch. Ein einzigartiger Lesegenuss!