Hier ein Ausschnitt aus dem Presseartikel in der Giessener Allgemeinen Zeitung von Karola Schepp:

… “Deutlich greifbarer erscheinen die Menschen, die Rainer Lind mit Fotoapparat und Videokamera porträtiert. Es sind Freunde und Bekannte, aber auch Menschen, die das Interesse des in Altenhain wohnenden Künstlers und Dozenten für Internettechnologie an der Universität Marburg geweckt haben. In der Ausstellung, genauer auf der Empore im zweiten Stock, sind 14 großformatige Fotos quasi als Lockstoff zu sehen. Kurze Beschreibungen stellen die Porträtierten vor. Wer mehr erfahren will, kann mit Hilfe seines Smartphones oder Tablets und über einen QR-Code zu den Videos gelangen, in denen die Porträtierten erzählen. Und weil das in der Ausstellungssituation zu zeitintensiv sein kann, oder eben nicht jeder über die entsprechende Technik verfügt, sind die Videos auch am heimischen Computer aufrufbar (www.portraits.rainer-lind.com). »Es ist ein technisches Mittel, mit dessen Hilfe sich das verborgene Mycel, der eigentliche Gesamtorganismus dieser Porträtreihe, sichtbar machen lässt«, erläuterte Werner Cee in seiner Laudatio zur Vernissage.

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Hinschauen und vor allem Hinhören lohnt sich, um die Menschen vom Foto hinter dem Bild näher kennenzulernen. Wenn etwa der Gießener Journalist Hans-Jürgen Linke vom Niedergang der »Frankfurter Rundschau« erzählt und schildert, was dies für ihn als Redakteur des Blattes bedeutete, dann wirft das auch ein Schlaglicht auf die generellen Probleme, mit denen sich Printmedien im Internetzeitalter konfrontiert sehen. …”

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