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Ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich stundenlang die Künstlerargentur in Berlin anrief, um gemeinsamme Konzerte mit Joe zu verhandeln und zu vereinbaren. Es gab ja noch keine Tastatur am Telefongerät, sondern eine Wählscheibe. Harte Arbeit war es, die Künstleragentur in Berlin zu erreichen. Stundenlang, dauerhaft, besetzt! Allein deswegen, Joe wußte natürlich genau wie aufwendig es war ihn für Konzerte im Westen – der Bundersprepublik – zu buchen, hat er immer gerne zugesagt. (R. L.)

Viele Jahre später dann, 2013 wieder nach einem gemeinsamen Konzert haben wir dann dieses herrliche Video aufgezeichnet. Noch DV und so richtig schön ausdauernd! Es hat den Charme eines Gesprächs in der Raststätte am Hermsdorfer Kreuz auf der Transittrasse nach Westberlin 1969. Eines meiner Lieblingsvideos!



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Foto: Matthias Creutziger

 

HELMUT »JOE« SACHSE (*1948 in Mittweida), entstammt musikalisch der ostdeutschen Jazzszene, mit deren Vertretern er fast ausnahmslos zusammenspielte. Ab den 90er Jahren begann er Standards auch aus der Rockmusik zu übernehmen. Seine charakteristische Spielweise brachte ihm Etikettierungen wie „Jimi Hendrix der Jazzgitarre“, „Hohepriester“ oder „Hexenmeister“ der Elektrogitarre ein. Die Frankfurter Rundschau schließlich kührte ihn zum „Größten unbekannten Gitarristen Deutschlands“.

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Foto: Frank Schindelbeck // https://schindelbeck.org

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Headerfoto: Linni Lind // Rainer Lind, Heiner Reinhard, Joe Sachse // Konzert in der Bessungerknabenschule 2012