Für unser Interviewprojekt “Berufsbild Designer: Formgeber sprechen über sich, ihre Arbeit und gestaltete Umwelt” haben wir namhafte Studios aus der Region ausgewählt: Produktdesign, Modedesigner aber auch Kommunikationsdesigner und Fotograf.Innen besucht und befragt. Weitere stehen auf unserer Liste …

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Rainer Gerstenberg, der letzte Schriftgiesser in Europa betreibt sein Handwerk in Darmstadt.


 

Prof. Heinz Habermann über seine Arbeit als Dekan am Fachbereich Gestaltung
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Wolfram Eder ist ein “klassischer” Portraitfotograf. Sein Arbeitsgerät: eine zweiäugige Rolleiflex. Er studierte Fotografie an der Hochschule Darmstadt und der GH Kassel. Vor einigen Tagen kam er in der Brecht für ein Interview vorbei.


 

Tomas Fiegl, Produktdesigner und mit Achim Pohl Gründer von artefakt zeigen Exponate aus ihrer Entwicklung. artefakt spezialisierte sich die letzten 30 Jahren auf Bad Design und als zweites Standbein: Bikedesign. Zwei Teams der Tour de France fahren ihre Sporträder. Neuerdings nun bietet die Entwicklung von E-Bikes weitere Möglichkeiten: “Goldgräberstimmung”, wie er es im Interview nennt …


 

„Reduziere alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.“

Tanja Hellmuth ist Spirit und Seele des gleichnamigen Labels hellmuth. TANJA HELLMUTH STUDIOS. Tanja Hellmuth weist eine über 20-jährige Fashion Expertise (u.a. als Art and Design Director, im Brand Development und in der Geschäftsführung) auf. Die japanische Wabi-Sabi-Lehre „Reduziere alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie“ ist zur persönlichen Schaffensmaxime von Tanja Hellmuth avanciert und zeigt sich deutlich in Ihren Werken, ob in Kreativobjekten oder in Modekollektionen.

Tanja Hellmuth vereint mit ihrem eigenen Label, ihrem Herzensprojekt, ihr über Jahrzehnte angeeignetes Wissen und Know-How in der Mode- und Kunstbranche. Nach dem Diplom Studium in Malerei/Bildhauerei/Zeichnen und Design, zahlreichen internationalen Designpreisen und Auszeichnungen sowie anschließenden Einzel-und Gruppenausstellungen, wird Tanja Hellmuth beauftragt, eine bis dahin auf hochwertige Damenblazer und Anzüge spezialisierte Marke zu einer Lifestyle-Marke auszubauen. Mit „überdurchschnittlich stilprägender Kreativität und innovativer Kraft“ führt Sie das Unternehmen – später auch in der Funktion der Geschäftsführung- zu einem international agierenden Premiumlabel der DOB.


 

Dieter Fornoff. Mit handwerklichem Geschick und Kreativität ausgestattet, ließ sich Dieter Fornoff zunächst zum Feinmechaniker ausbilden. Doch die Aufgaben waren ihm nicht komplex genug. Über den zweiten Bildungsweg kam er zum Studium an der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, wo er sich zunächst für Fotografie interessierte und zum ersten Mal etwas von Design hörte. Das war für ihn die Offenbarung und “100 Prozent mein Ding”. Er lernte Professor Heinz G. Pfaender kennen, Heinz Habermann und Michael Schneider, fing Feuer und arbeitete sich in schwierige Gestaltungsaufgaben ein, wie etwa einem treppengängigen Rollstuhl. Auch damit machte er sich früh einen Namen in der Designszene, weshalb seine Entwürfe als “gute Formen” im Institut für Neue Technische Form (INTeF) auf der Mathildenhöhe einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden. Mit Puls Produktdesign, das er mit Kommilitonen in den Achtzigerjahren gründete, ist Dieter Fornoff vor allem in der Medizintechnik gefragt.


 

Mit seiner Untersuchungseinheit für Augenärzte hat sich Eberhard Klett als Diplomarbeit eine komplexe Designaufgabe gestellt. Für die unterschiedlichen Geräte, die auf engstem Raum hin- und hergeschoben und zwischen Arzt und Patient gebracht werden müssen, entwickelte er eine neue Formensprache. Bedenken musste er unter anderem, wie die Geräte optimal auf Augenhöhe eingestellt werden, damit sie auch für Kinder oder behinderte Menschen brauchbar sind. Die Vorgabenliste dieser Gestaltungsaufgabe war entsprechend lang. Schon zu frühesten Studienzeiten im Fachbereich Industriedesign an der Hochschule Darmstadt arbeitete Eberhard Klett mit Dieter Fornoff und Andreas Ries zusammen, mit denen er 1984 das Studio PULS Produktdesign gründete und seit dieser Zeit erfolgreich die verschiedensten Aufträge aus der Industrie auf höchstem Niveau löst.


 

Florian Craciun. Er wollte nie etwas anderes werden als Designer, hat schon als Kind unzählige Autos gezeichnet und damit entworfen. Im Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ging ihm alles zu langsam voran, Florian Craciun wollte mehr lernen, mehr gestalten, mehr erreichen, Erfolg haben. Mit den Scout-Schulranzen begann er bereits als Student für ein Industrieunternehmen zu arbeiten. Ab diesem Moment ging’s für ihn endlich richtig los. Er liebt es, komplexe Aufgaben zu lösen, frei zu zeichnen, ernsthaft zu arbeiten und gründete zusammen mit Designerfreunden eine Agentur. Obwohl die Gruppe mit ihren Entwürfen gut ankam und erfolgreich war, musste sie enorm viel Geld in ihr Vorhaben stecken und stand immer wieder mit dem Rücken an der Wand. Auf Messen kamen ihre Taschen bei Händlern gut an, doch in den Geschäften blieben sie Ladenhüter. Motivation, Geld und Selbstbewusstsein sanken – und wieder musste investiert werden. Erst mit Mademoiselle, der Damentasche mit dem Kragen, wendete sich das Blatt. Als geschäftsführender Gesellschafter lenkt Florian Craciun die Zwei GmbH und macht Umsätze in zweistelliger Millionenhöhe. (Header Abbildung)


Mit Lemmi Karnop, Jane Weiß, Susanna Zielke, Sibylle Maxheimer im Interview und an den Kameras


 

Rahel Welsen hat aus Ihrer Betroffenheit ein Fotoprojekt gemacht: “GLATZE ZEIGEN”. Rahel Welsen ist Fotografin und lebt in Darmstadt.

>>>>> Hier ein Video im HR zu ihrer Arbeit.


 

Dawin Meckel studierte Fotografie in Bielefeld. Gleich nach seinem Studium wird er bis heute von der international agierenden Berliner Fotoagentur “Ostkreuz” vertreten. In diesem Interview beschreibt Dawin ausführlich seine Arbeitsweise, seinen Blick auf die Dinge als Fotograf.

Er behandelt dabei auch die Frage, in wie weit die künstlerische Freiheit das Recht am eigenen Bild beeinträchtigen darf?

Die Berliner Fotoagentur Ostkreuz prozessiert gerade bis hin zum Verfassungsgericht, ob das Fotografieren im öffentlichen Raum über dem “Recht am eigenen Bilden” weiterhin Bestand haben darf. Diese Gerichtsentscheidung wird so ziemlich alles was fotografiert, gefilmt werden kann in einer anderen Wirklichkeit erscheinen lassen

Dawin über sein Studium der Fotografie