Zwischen Generalsanierung und Welterbe-Antrag. Dr. Philipp Gutbrod berichtet über den Stand der Dinge auf der Mathildenhöhe

DO 7. DEZEMBER 2017

Die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, die Großherzog Ernst Ludwig 1899 begründete und Architektur, Design und Kunst mit dem alltäglichen Leben verbinden sollte, ist ein wichtiges Zentrum des Jugendstils innerhalb Deutschlands und Europas. Die überregionale, kunsthistorische und kulturelle Bedeutung der Künstlerkolonie und der geistige Impuls der Lebensreformbewegung für den Weg ins 20. Jahrhundert führten im Juni 2014 zur Bewerbung als UNESCO-Welterbe. Seit dieser Zeit wird in vielen Gremien und Ämtern der Stadt an dem Antrag gearbeitet.

mathildenhoehe

Parallel haben im Juni 2017 der Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch, der Kulturreferent Dr. Ludger Hünnekens, der betreuende Architekt Till Schneider gemeinsam mit dem Direktor des Institut Mathildenhöhe, Dr. Philipp Gutbrod, den Startschuss zur Generalsanierung des Ausstellungsgebäudes auf der Mathildenhöhe gegeben. Bis zum Frühjahr 2019 soll die umfangreiche Sanierung fertiggestellt werden. Ein Jahr später, 2020, wird über den UNESCO-Titel entschieden. In seinem Vortrag gibt Dr. Philipp Gutbrod einen Überblick zur Welterbe-Bewerbung und berichtet mit einer begleitenden Bildpräsentation über den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr

>>>>> Hier das vollständige Programm 2. Halbjahr 2017 als PDF