Zinnobernächte und ultramarinblaue Tage. Eine Hommage an Ludwig Meidner. Szenische Lesung von und mit Stéphane Bittoun

DI 17. JANUAR 2017

Im Rahmen des großen Meidner-Projekts und als Parallelveranstaltung zu der Ausstellung „Nie wieder Krieg“, inszeniert der Frankfurter Regisseur Stéphane Bittoun im Vortragsraum des Literaturhauses einen multimedialen Abend zwischen szenischer Lesung und Filmdokumentation.

Foto: Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Foto: Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Mit Texten, Filmen, Bildern, Filmsequenzen und Zeitzeugeninterviews wird Stéphane Bittoun, gemeinsam mit seinen Schauspielkollegen Mogli Cruse und Moritz Brendel, das Werk Ludwig Meidners für 90 Minuten lebendig machen. Das Symposium, das vom Jüdischen Museum Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt veranstaltet wird, findet vom 16. bis 18. Januar 2017 statt. Es präsentiert den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Ludwig Meidner. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem jüdischen Erfahrungshorizont von Meidners Arbeiten und deren Rezeptionsgeschichte. Gefördert wird das Symposium vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und wurde von der Ludwig Meidner Gesellschaft e.V. initiiert. Stéphane Bittoun ist Regisseur, Autor, Synchronsprecher und Schauspieler. 2012 ist er mit seinen medienübergreifenden Inszenierungen zwischen Theater, Hörspiel und Film für den renommierten George-Tabori-Preis nominiert worden.

Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Literaturhauses statt. Eintritt: 15,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs 10,- Euro
Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr

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