PROGRAMM 1. HALBJ. 2014

Bis 28 – 02 – 2014

Ausstellung „Der Weibliche Blick – Vergessene und verschollene Künstlerinnen in Darmstadt 1880 – 1930“

Am Dienstag, 14. Januar, startet das Kunst Archiv mit dem neuen Programm ins neue Jahr – „Der Weibliche Blick“ geht in die Endrunde! Die am 23. Juni 2013 eröffnete Ausstellung, die in der Presse und bei Kunstinteressierten viel Lob und eine große, überregionale Resonanz hervorgerufen hat, kann sich auch nach einem guten halben Jahr über mangelnde Besucherzahlen nicht beklagen. Das ungebrochene Interesse an der Schau, die in Zusammenarbeit mit der Luise Büchner–Gesellschaft entstand, ist nicht nur eine Kunstausstellung vergessener und verschollener Werke Darmstädter Künstlerinnen. Sie spürt auch ihren überwiegend schwierigen, mit Kraft, Energie und großen persönlichen Einbußen verbundenen Biografien auf dem Weg zur Anerkennung und Gleichberechtigung nach – in einer Zeit, in der kunstschaffende Frauen in einer von Männern beherrschten Szene abschätzig als „Malweiber“ bezeichnet wurden. So landeten künstlerisch und technisch überragende Werke in Depots, Kellern oder auf Dachböden. Nach detailreicher Suche (basierend auf dem Wissen des Kunst Archivs) – hierin liegt das besondere Verdienst der Ausstellung – wurden sie dort entdeckt und hervorgeholt und erfahren nun nach rund hundert Jahren eine angemessene Würdigung.

Lebendig ist die Ausstellung vor allem durch die Vielfalt der dargestellten Ausdrucksformen der 35 Künstlerinnen. Gezeigt werden mehr als 200 Exponate: Ölgemälde, Plastiken und Skulpturen aus Stein, Bronze und Keramik, druckgraphische Arbeiten, Plexiglasgravuren, Entwürfe für Bühnenbilder und vieles mehr. Die Qualität der „weiblichen“ Kunst ist der „männlichen“ ebenbürtig, auch wenn der „weibliche Blick“ auf die Welt ein anderer ist und sein muss. Ergänzt wird die Ausstellung im Treppenaufgang durch fotografische Blicke in die Ateliers der Künstlerinnen und durch ein umfangreiches Katalogbuch mit Übersichtstexten, 35 Künstlerinnen-Biografien und vielen farbigen Abbildungen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Archivs zu sehen.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
Es werden öffentliche Führungen angeboten (Termine s. u., pro Teilnehmer 5 Euro), private Führungen können nach zeitlicher Absprache gebucht werden (jeweils 80 Euro).
Sa 18 – 01 – 2014

Museumsbesuch im Haus Giersch in Frankfurt

Nicht nur das Kunst Archiv Darmstadt beschäftigt sich mit der Kunst von Frauen. Auch im Museum Giersch ist noch bis zum 26. Januar eine Ausstellung unter dem Titel „Künstlerin sein!“ zu sehen, mit Werken von Ottilie W. Roederstein, Emy Roeder und Maria von Heider-Schweinitz – drei bedeutende Künstlerinnen der Rhein-Main-Region. Zwei der drei Frauen sind auch in Darmstadt beim „Weiblichen Blick“ mit Arbeiten vertreten, so Emy Roeder (geb. 1890), die 1912 nach Darmstadt kam, um bei Bernhard Hoetger zu studieren – eine Zeit, die sie nachhaltig beeindruckte; und Marie von Heider-Schweinitz, die 1894 in Darmstadt geboren wurde. Ottilie W. Roederstein kam rund dreißig Jahre früher zur Welt. Sie übersiedelte mit ihrer Lebensgefährtin 1891 nach Frankfurt am Main, wo sie nach Lehrjahren an Privatschulen in Zürich, Berlin und Paris sehr erfolgreich malte. Mit insgesamt 120 Exponaten wird das Werk der drei Künstlerinnen im Museum Giersch umfangreich ausgestellt und die jeweilige künstlerische Position in ihrer charakteristischen, zeitgebundenen Form eindrucksvoll ausgeleuchtet und präsentiert. Durch das Museum führt Dr. Claudia Caesar, max. 20 Teilnehmer, wir bitten um Anmeldung.

Beginn der Führung 15.30 Uhr, Treffpunkt im Foyer Museum Giersch Führungskosten und ermäßigter Gruppen-Eintritt

So 19 – 01 – 2014

Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick“

Die erste Führung durch die gegenwärtige Ausstellung nach der Winterpause unternimmt der Kurator der Schau, Claus K. Netuschil. Zentrum des Gangs durch fünf Jahrzehnte weiblicher Kunstgeschichte in Darmstadt sind die fast 200 höchst qualitätsvollen Kunstwerke, die faszinierenden Biografien der 35 Künstlerinnen und die Verbindungslinien zu Kunst und Künstler der Zeit um 1900.

Beginn: 11.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder, auch der Luise Büchner-Gesellschaft, frei
Do 30 – 01 – 2014

Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick“

Bettina Bergstedt, Mitarbeiterin an Katalog und Ausstellung, führt durch unsere Ausstellung. Sie spürt dabei den Lebensgängen der Künstlerinnen nach und kommentiert anhand von ausgewählten Bildwerken die Kunst zwischen Realismus und Nachexpressionismus im zeitgeschichtlichen Kontext.

Beginn: 19.30 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder, auch der Luise Büchner-Gesellschaft, frei

Do 06 – 02 – 2014

Vortrag von Julia Voss: „Herrenclub Moderne – Warum die Kunstgeschichte umgeschrieben werden muss“

Die vielfach ausgezeichnete Journalistin und Wissenschaftshistorikerin Julia Voss, vor kurzem in Darmstadt geehrt mit dem Luise Büchner-Preis für Publizistik 2013, hat sich in zahlreichen Artikeln und Essays mit der Kunst von Frauen und ihrem Stellenwert in der Kunstgeschichte auseinandergesetzt.

Julia Voss geht im Rahmen der aktuellen Ausstellung des Kunst Archivs „Der Weibliche Blick“ der Frage nach, was aus den vielen malenden, zeichnenden und bildhauenden Frauen der Moderne geworden ist. Warum spielen sie bis heute in der Kunstgeschichte und im Kunstbetrieb eine so geringe Rolle?


Foto: P. Brunner

Der Vortrag beginnt mit der Beschreibung der gesellschaftlichen Veränderungen im 19. Jahrhundert, die einer Vielzahl von Frauen den Zugang zur Kunst überhaupt ermöglichten, und verhandelt dann die Ereignisse des 20. Jahrhundert, die dazu führten, dass Künstlerinnen geradewegs wieder aus dem kunstgeschichtlichen Diskurs gestrichen wurden.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Luise Büchner-Gesellschaft durchgeführt.

Beginn: 19.30 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs

Eintritt: 6 Euro, für Mitglieder, auch der Luise Büchner-Gesellschaft, frei

So 09 – 02 – 2014

Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick“

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erstarkte die Frauenbewegung in Deutschland. In allen Lebensbereichen, so auch in der Kunst, kämpften viele Frauen um ihre berechtigte Teilnahme an der Neugestaltung der patriarchalischen Gesellschaft. Agnes Schmidt, Vorsitzende der Luise Büchner-Gesellschaft und Autorin des Buches „Kinder, Küche, Kunst“ führt durch die Ausstellung.

Beginn: 11.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder, auch der Luise Büchner-Gesellschaft, frei

Do 20 – 02 – 2014

Führung durch die Ausstellung „Der Weibliche Blick“

Bettina Bergstedt, Mitarbeiterin an Katalog und Ausstellung, führt durch unsere Ausstellung. Sie spürt dabei den Lebensgängen der Künstlerinnen nach und kommentiert anhand von ausgewählten Bildwerken die Kunst zwischen Realismus und Nachexpressionismus im zeitgeschichtlichen Kontext.

Beginn: 19.30 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs

Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder, auch der Luise Büchner-Gesellschaft, frei

So 02 – 03 – 2014

Frühlingserwachen und Finissage!

Wie jedes Jahr begrüßen wir nach der Winterpause den Frühling im Kunst Archiv mit einem Treffen der Kunst- und Kulturschaffenden, den Kulturvermittlern in öffentlichen und privaten Institutionen und Vereinen und allen Kunstinteressierten in und um Darmstadt. Gleichzeitig wird das Ende unserer großen Frauenausstellung gefeiert. Dazu besteht auch Anlass nach dem großen Zuspruch, den „Der Weibliche Blick“ seit der Eröffnung im Juni 2013 durch die vielen Besucherinnen und Besucher sowie das große Lob von allen Seiten erfahren hat.

Das Frühlingserwachen ist ein Forum der Begegnung und des Gesprächs aller Kulturbereiche. Neben kurzen Reden und einem kleinen Imbiss begleitet ein spannungsreiches literarisches und musikalisches Programm den Tag.

Das Frühlingserwachen findet von 11.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt sowie im Foyer des Kennedyhauses.

Parallel ist im Vortragsraum des Kennedyhauses die Foto-Ausstellung „Bescheidene Helden“ von Katharina Mouratidi zu sehen.

Do 20 – 03 – 2014

Vortrag von Matthias Kniep: „Alles andere als eine Durchschnittsfrau – Die Maler- und Dichterfürstin Hermione von Preuschen“

Zu Lebzeiten wusste Hermione von Preuschen (1854 -1918) bereits, sich ins rechte Licht zu rücken. Gern spielte sie die femme fatale, provozierte Skandale, kümmerte sich selbstbewusst um die Vermarktung ihrer eigenen Werke und baute sich schließlich, nach dem Tod ihres zweiten Mannes im Jahr 1897, eine Villa in Berlin-Lichtenrade, die sie „Tempio Hermione“ nannte. Gegen alle Konventionen im privaten wie auch im beruflichen Leben ging sie strikt ihren eigenen Interessen nach – im ausgehenden 19. Jahrhundert ein besonderer Kraftakt für eine Frau. Sie handelte sich einen Vorwurf wegen Majestätsbeleidigung ein, unternahm ausgedehnte Reisen bis nach Indien und Sri Lanka und hielt 1896 auf dem „Internationalen Kongress für Frauenwerke und Frauenbestrebungen“ in Berlin eine flammende Rede für bessere Ausbildungsmöglichkeiten für Frauen, die, so Hermione von Preuschen, durchaus dazu fähig sind, „ebenso Gutes oder gar Besseres zu leisten, als der Durchschnittsmann“. Über ihr Leben und ihre Doppelbegabung spricht in einem bebilderten Vortrag der promovierte Literaturwissenschaftler Matthias Kniep. Illustriert wird der Vortrag durch Zitate aus dem Werk von Hermione von Preuschen und durch Stimmen von Zeitgenossen. In Lichtenrade hat Matthias Kniep, Autor und seit 2009 Mitarbeiter in der Berliner Literaturwerkstatt, eine Ausstellung im vergangenen Herbst über Hermione von Preuschen kuratiert.

Beginn: 19.30 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs Eintritt: 5 Euro, für Mitglieder frei
Do 10 – 04 – 2014

30. Jahreshauptversammlung

Diesmal zu einer runden Jubiläumszahl, nämlich zum 30. Mal, versammelt sich die immer größer werdende Schar der Mitglieder (wir haben die Zahl 500 längst überschritten), um über Ziele, Entwicklungen, Planungen und Reisen des Kunst Archivs zu sprechen.

Der Vorstand gibt Rechenschaft über das abgelaufene Jahr und der Schatzmeister Auskunft über die Finanzlage unserer Vereinigung. In diesem Jahr stehen verschiedene Posten (Stellvertretender Vorsitzender, Schatzmeister) zur Disposition. Außerdem stellt der Vorstand das Jahresprogramm vor. Wir freuen uns auf neue Interessenten und über einen regen Gedankenaustausch.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung interpretieren Mitglieder des Kunst Archivs einzelne Kunstwerke aus eigenem Bestand, die in einer für den Abend eingerichteten kleinen Ausstellung zu sehen sind.

Beginn: 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs
SA / So 26 / 27 – 0 4 – 2014

Ausstellung – Darmstädter Tage der Fotografie „Reflexion – Ästhetische Referenzen“

Im Rahmen der Fototage werden erneut Arbeiten von Fotokünstlern in den Räumen des Kunst Archivs gezeigt, die von der Jury der „Darmstädter Tage der Fotografie“ ausgewählt wurden. Die fünf Bewerberinnen Sara Graetz, Andrea Grützner, Paula Reissig, Sandy Volzs und Petra Warrass setzen sich allesamt mit den Themen des Erinnerns und des Archivierens fotografisch auseinander und interpretieren diese auf sehr unterschiedliche Weise: Über Figur, Architektur, Landschaft, Stillleben und das Interieur führen die Bildmotive hin zur diskursiven Auseinandersetzung mit der Geschichte der Fotografie und ihrer thematischen Weite.

Der Blick des Fotografen ist ein anderer als der des Malers, wie auch seine Ästhetik eine andere ist. Die Auslotung der ästhetischen Grenzen ist seit der Erfindung der Fotografie im Fluss, und wird bis heute beständig neu definiert und erweitert. Gerade die zeitgenössische Fotografie bezieht sich nun häufig in ihrer Bildkonzeption ganz bewusst auf diese ästhetischen Prinzipien. Bei den diesjährigen Tagen der Fotografie geht es unter der Überschrift „Reflexion – Ästhetische Referenzen“ um fotografische Werke, deren Historie über eine gezielt eingesetzte Ästhetik transportiert wird. Dabei kann sich die Bildsprache auf andere Epochen und Genres beziehen, sich daran reiben oder ganz neue Horizonte entdecken.

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Sa 03 – 05 – 2014

Museumstag in Höchst

Unsere Frühjahrs-Kunstreise führt uns in diesem Jahr nach Höchst, westlich von Frankfurt. Die kleine, historisch bedeutsame Innenstadt liegt direkt am Main und wird während eines geführten Rundgangs besichtigt. Besonderer Anlass für die Fahrt ist die Ausstellung der Darmstädter Sammlung Schöffler, mit der das frisch sanierte Höchster Schloss im Oktober 2013 eingeweiht wurde. Die Sammlung, aus Künstlerfreundschaften entstanden, zeigt überwiegend Mitglieder der Pfälzischen und der Darmstädter Sezession aus der Zeit nach 1945. Durch die Sammlung führt Claus K. Netuschil. Geplant ist weiterhin ein Vortrag des Leiters der Denkmal Akademie in der Stiftung Denkmalschutz über aktuelle Denkmalpflege in Deutschland. Außerdem möchten wir entweder einen Künstler in Höchst besuchen, oder die in Höchst ansässige Porzellanmanufaktur.

Die Fahrt erfolgt mit dem Bus. Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 30. März an. Einen genauen Tagesverlauf erhalten Sie im Vorfeld zu unserem Kunstausflug.
Sa 17 – 05 – 2014

Museumsbesuch in der Frankfurter Schirn „Esprit Montmartre“

Von den 35 Künstlerinnen, die wir in unserer Ausstellung „Der Weibliche Blick“ gezeigt hatten, waren fünfzehn zwischen den Jahren 1880 und 1930 in Paris, um sich dort in den privaten Kunstakademien weiterzubilden. Nicht allein für die Darmstädter Künstlerinnen und Künstler bot Paris Verheißung und Anregung zugleich. Um 1900 tummelte sich in der französischen Hauptstadt so ziemlich alles, was Rang und Namen hatte in der Welt der Kulturschaffenden.

Der am damaligen Stadtrand gelegene Montmartre entwickelte sich in dieser Zeit zu einer Art Gegenwelt zum mondänen Paris der „Belle Époque“, zu einem Viertel mit dörflichem, ursprünglichem Flair, das „einem riesigen Atelier“ ähnelte, so schrieb ein zeitgenössischer Kritiker. Mehr als 200 Werke von Edgar Degas, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Amedeo Modigliani, Henri de Toulouse-Lautrec und vielen anderen sowie historische Fotos werden in dieser Schau zu sehen sein.

Der Besuch der Ausstellung verweist bereits auf unsere große Kunstreise im Herbst dieses Jahres, die anlässlich unseres 30jährigen Bestehens nach Paris geht.

Beginn der Führung: 15.15 Uhr, Treffpunkt im Foyer der Kunsthalle Schirn Führungskosten und ermäßigter Gruppeneintritt

Sa 07 – 06 – 2014

Atelierbesuch bei Daniel Stubenvoll, dem neuen Charlotte Prinz-Stipendiaten

Zum 1. April 2014 vergibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder das Charlotte Prinz- Stipendium. Der ausgelobte Künstler oder die ausgelobte Künstlerin wohnen und arbeiten für zwei Jahre im Darmstädter Atelierhaus der 1993 verstorbenen Künstlerin und Stifterin Charlotte Prinz und werden darüber hinaus finanziell unterstützt. Das erstmals 1993 vergebene Stipendium dient der Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Hessen und soll jungen Künstlerinnen und Künstlern helfen, sich nach Abschluss ihrer Studienzeit künstlerisch weiterzuentwickeln und den Übergang in die Berufspraxis zu finden.

Daniel Stubenvoll, Jahrgang 1984, hat an der Kunsthochschule Kassel bei Professor Bernhard Prinz, Bjørn Melhus und Florian Slotawa Visuelle Kommunikation studiert und beendete 2013 sein Studium. Derzeit ist er Meisterschüler von Professor Johanna Schaffer.

Beginn: 15.00 Uhr, Emil Voltzstraße 34. Wir bitten um Anmeldung.