Skulptur im öffentlichen Raum Ein Gang vom Darmstadtium zur Rösenhöhe

SA 24. JUNI 2017

Darmstadt ist vieles zugleich: die seit der vorvergangenen Jahrhundertwende so apostrophierte „Stadt der Kunst“, die gegenwärtig via Poststempel so bezeichnete Stadt der Wissenschaft und die Stadt der Literatur. Darmstadt ist aber auch eine Stadt der Bildhauerei. Aus fürstlichen und kirchlichen Zusammenhängen befreite sich die Kunst im öffentlichen reiterdenkmal-03Raum durch die Stilkunstbewegung um 1900 mit Bernhard Hoetger, Ludwig Habich u.a. Auch mit den Künstlern um die Darmstädter Sezession um 1920 kam spätexpressive und neusachliche Bildhauerei hinzu. Nach 1945 begannen mehrere Bildhauer, wie der 1920 geborene Wilhelm Loth, in Darmstadt ihr Werk und trugen wesentlich zur Entwicklung der Skulptur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei. Mit der Berufung von Waldemar Grzimek an den Lehrstuhl für plastisches Gestalten an die TH Darmstadt und seiner vier Assistenten wurde Darmstadt endgültig zur Stadt der Bildhauerei. Der Weg über die Ollenhauer Promenade bis zur Rosenhöhe umfasst ca. 20 Skulpturen, die bei dem Parkour vorgestellt werden.

Treffpunkt: Darmstadtium, am Ross und Reiter Denkmal von Waldemar Grzimek
Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei
Beginn der Veranstaltung: 15.00 Uhr

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