Revolutionäre Aufrufe! Manifeste der Darmstädter Sezession
Lesung mit Dorna Oladi und Claus K. Netuschil

Donnerstag, 7. November 2019 um 19 Uhr

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Claus K. Netuschil und Dorna Oladi, Foto: Christoph Rau

„Die radikalen Künstler Darmstadts und der Peripherie haben sich zu einer Sezession zusammengeschlossen, haben die längst erforderliche Reinigung von bourgeoiser Verschmutzung vollzogen.“ Mit diesen pathetischen Worten verkündeten die jungen Künstler und Schriftsteller die Gründung und Ziele der Darmstädter Künstlergruppe. In der Gründungsphase 1918/1919 verfasste der literarische Wortführer des Expressionismus Kasimir Edschmid gemeinsam mit Carlo Mierendorff, Theodor Haubach, Wilhelm Michel u. a. immer wieder in die Zeit wirkende Manifeste. In der Lesung „Revolutionäre Aufrufe! Manifeste der Darmstädter Sezession“ rezitieren Dorna Oladi und Claus K. Netuschil die flammenden Aufrufe, die das erste Jahr der Künstlergruppe prägten.

Dorna Oladi ist aus der „Theaterquarantäne“, die Hanno Hener gegründet hat, hervorgegangen und engagiert sich seit fünf Jahren in der freien Theaterszene. Der Darmstädter Galerist Claus K. Netuschil, Gründer und Leiter des Kunst Archivs, ist gemeinsam mit Franz Josef Hamm Kurator der Ausstellung „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“.

Donnerstag, 7. November 2019 um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archiv Darmstadt, Eintritt: 5 € / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Ausstellung vom 8. September bis 13. Dezember 2019:
Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession.
Der Bogenschütze als Emblem der Avantgarde
zum hundertsten Gründungsjubiläum der Künstlergruppe