Kunstreise nach Hannover, Hildesheim und Derneburg

12. – 14. OKTOBER 2018

Unsere meist dreitägigen Herbst-Kunstreisen wollen mit sachkundiger Führung den Blick auf die Kunst von Regionen und Städten quer durch Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern schärfen. In diesem Jahr geht die Reise in die Hauptstadt Niedersachsens, Hannover, mit geplanten Abstechern nach Hildesheim und Derneburg.

Der Stadtkern Hannovers wird bestimmt durch die gotische Backsteinkirche am Markt, das alte Rathaus und der wiederaufgebauten Altstadt. Die Geschichte der Stadt ist in einer Ausstellung im prunkvollen Neuen Rathaus dokumentiert. Mit dem Sprengel Museum, das wir besuchen werden, gehört Hannover zu den ausgewiesenen Kunststätten in Deutschland. Dort ist vor allem Kunst des bedeutenden Merz-Künstlers Kurt Schwitters zu sehen, aber auch Arbeiten vieler zentraler Künstler aus Deutschland und der ganzen Welt. Viele Kunstwerke sind im öffentlichen Raum Hannovers installiert, die wir bei einem Stadtrundgang besichtigen werden. Zudem ist der Besuch eines Künstlerateliers geplant.

Nur 30 Kilometer entfernt liegt Hildesheim am Flüsschen „Innerste“. Besichtigen wollen wir dort den Hildesheimer Dom mit der berühmten Christussäule und der zweiflügligen Bernwardstür, die biblische Reliefszenen darstellt und die vorromanische Michaeliskirche, dessen Kulisse die Rückseite einer Zwei-Euro-Münze ziert. Beide Bauten sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Im östlich gelegenen Altarraum der Michaeliskirche wurden im Dezember 2008 von dem Darmstädter Bildhauer Thomas Duttenhoefer geschaffene Prinzipalstücke (Kruzifix, Altar, Kanzel und Lesepult) installiert und zwei Jahre später durch einen Taufbaum ergänzt. Weiterhin ist die Besichtigung des zentralen Marktplatzes mit Rathaus, Tempelhaus und Wedekindhaus geplant.

Als dritte Station steht die idyllische Kleinstadt Derneburg mit seiner geschichtsträchtigen Schlossanlage auf dem Reiseverlauf. 31 Jahre war das Schloss im Besitz des international bekannten deutschen zeitgenössischen Malers Georg Baselitz, der sein umfangreiches Werk dort schuf. 2006 erwarb der amerikanische Broker und Kunstsammler Andrew J. Hall das Schloss und baute es ausstellungsgereicht zur „Hall Art Foundation“ um.

Ein genauer Reiseplan liegt ab Ende August 2018 vor. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

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