Atelierbesuch: Kunst im Viererpack. Neue Ateliers in der Adelungstraße

SA 20. OKTOBER 2018

Im März 2017 haben sich vier Künstler in der Adelungstraße 33 zusammengefunden, um „Adelung 33“ zu gründen. Die Ateliergemeinschaft hat kein gemeinsames Programm oder eine künstlerische Zielsetzung. Es sind vier Künstler unterschiedlicher Prägung, die unter einem Dach in einem großen, strukturierten, und die Belange jedes Einzelnen eingerichteten Raums, ihre Kunst machen. Die vor etwa einem Jahrzehnt aus Berlin gekommene Künstlerin Marita Damkröger und der Fotograf, Objektemacher und Installationskünstler Stefan Mayer-Twiehaus, haben den Raum im ehemaligen Häuserbad gefunden und bald kamen Zoya Sadri und Hans Schlappa dazu.

Adelung-33

Während Hans Schlappa mit seinen Bildern in der Tradition des Tafelbildes und der klassisch aufgefassten Zeichnung steht, überschreitet Zoya Sadri die Zweidimensionalität des Papiers und der Leinwand, um mit Mischtechniken, Pappmaschee und Draht in die dritte Dimension zum Bildobjekt vorzudringen. Stefan Mayer-Twiehaus arbeitet mit dem Faden, reduziert auf die Linie, im Bild, im Objekt und in der Fotografie. Nach großformatigen Ölbildern, die aus einer dichten und energetisch aufgeladenen Farbigkeit leben, ist Marita Damkröger zu einer schwebenden Aquarellmalerei mit vielen Schichten und Farbabstufungen gekommen. Ein Konzept, dass aus Farbe lebt und dennoch in der meditativen Setzung einen Weg in die Monochromie beschreitet.

Bei unserem Atelierbesuch werden wir vier künstlerische Positionen kennenlernen und gemeinsam mit den Künstlern über ihre Arbeit diskutieren.

Um Anmeldung im Kunst Archiv wird bis zum 18. Oktober 2018 gebeten.
Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei Treffpunkt: Adelungstraße 33, 15 Uhr

Kunstreise nach Hannover, Hildesheim und Derneburg

12. – 14. OKTOBER 2018

Unsere meist dreitägigen Herbst-Kunstreisen wollen mit sachkundiger Führung den Blick auf die Kunst von Regionen und Städten quer durch Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern schärfen. In diesem Jahr geht die Reise in die Hauptstadt Niedersachsens, Hannover, mit geplanten Abstechern nach Hildesheim und Derneburg.

Der Stadtkern Hannovers wird bestimmt durch die gotische Backsteinkirche am Markt, das alte Rathaus und der wiederaufgebauten Altstadt. Die Geschichte der Stadt ist in einer Ausstellung im prunkvollen Neuen Rathaus dokumentiert. Mit dem Sprengel Museum, das wir besuchen werden, gehört Hannover zu den ausgewiesenen Kunststätten in Deutschland. Dort ist vor allem Kunst des bedeutenden Merz-Künstlers Kurt Schwitters zu sehen, aber auch Arbeiten vieler zentraler Künstler aus Deutschland und der ganzen Welt. Viele Kunstwerke sind im öffentlichen Raum Hannovers installiert, die wir bei einem Stadtrundgang besichtigen werden. Zudem ist der Besuch eines Künstlerateliers geplant.

Nur 30 Kilometer entfernt liegt Hildesheim am Flüsschen „Innerste“. Besichtigen wollen wir dort den Hildesheimer Dom mit der berühmten Christussäule und der zweiflügligen Bernwardstür, die biblische Reliefszenen darstellt und die vorromanische Michaeliskirche, dessen Kulisse die Rückseite einer Zwei-Euro-Münze ziert. Beide Bauten sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Im östlich gelegenen Altarraum der Michaeliskirche wurden im Dezember 2008 von dem Darmstädter Bildhauer Thomas Duttenhoefer geschaffene Prinzipalstücke (Kruzifix, Altar, Kanzel und Lesepult) installiert und zwei Jahre später durch einen Taufbaum ergänzt. Weiterhin ist die Besichtigung des zentralen Marktplatzes mit Rathaus, Tempelhaus und Wedekindhaus geplant.

Als dritte Station steht die idyllische Kleinstadt Derneburg mit seiner geschichtsträchtigen Schlossanlage auf dem Reiseverlauf. 31 Jahre war das Schloss im Besitz des international bekannten deutschen zeitgenössischen Malers Georg Baselitz, der sein umfangreiches Werk dort schuf. 2006 erwarb der amerikanische Broker und Kunstsammler Andrew J. Hall das Schloss und baute es ausstellungsgereicht zur „Hall Art Foundation“ um.

Ein genauer Reiseplan liegt ab Ende August 2018 vor. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

Das vollständige Halbjahresprogramm 2018 als PDF hier zum runterladen >>>

Ausstellungsführung: „Material – Sprache der Kunst“

DO 27. SEPTEMBER 2018

Der Kurator der Ausstellung, Claus K. Netuschil, führt durch die Ausstellung „Material – Sprache als Kunst“ und wird neben den künstlerischen Positionen auf alle von den Künstlern verwendeten Materialien und Werkstoffe eingehen. Alle Substanzen, Stoffe und Materialien der Welt stehen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit nach der Erweiterung des Kunstbegriffs im frühen und mittleren 20. Jahrhunderts den Künstlern zur Verfügung.

Joachim-Kuhlmann

Joachim Kuhlmann

In seiner Führung geht der Kurator auch auf die kunsthistorischen Wurzeln eines erweiterten Materialeinsatzes ein. Die Ausstellung gibt einen Einblick in 19 Positionen künstlerischen Schaffens in Darmstadt.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Ausstellungseröffnung: „Material – Sprache der Kunst“ Künstler aus Darmstadt

SO 9. SEPTEMBER 2018

Zur Eröffnung der Ausstellung  am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie  und Freunde sehr herzlich in die Räume des Kunst Archivs ein // Es sprechen der Bildhauer Joachim Kuhlmann und der Claus K. Netuschil.

Die große Jahresausstellung des Kunst Archivs wird am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr eröffnet und zeigt 19 künstlerische Positionen aus Darmstadt. An der Ausstellung sind beteiligt Ariel Auslender, Christa Berz, Gloria Brand, Gudrun Cornford, Hagen Hilderhof, Sehriban Köksal-Kurt, Joachim Kuhlmann, Jürgen Langer, Klaus Lehmann, Sheena Meyer, Werner Neuwirth, Dina Rautenberg, Vera Röhm, Doris Schäfer, Victor Schönrich, Sigrid Siegele, Ortrud Sturm, Peter Thoms und Lei Xue.


Zur Eröffnung ist ein Konzert mit Nikolaus Heyduck und Charles Neuweger geplant, bei dem Musik selbst als Material hörbar sein wird. Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Parallelprogramm. Der Eintritt der Ausstellungseröffnung ist für alle Besucher frei.

Eine weittragende Entscheidung innerhalb der künstlerischen Arbeit und der Formfindung, gerade für zeitgenössische Künstler, ist die Wahl des Materials als Träger der künstlerischen Idee. In unserer Ausstellung entsteht in diesem Sinne ein spannender Dialog zwischen künstlerischer Idee und Material. In unserer Werkschau „Material – Sprache der Kunst“ sollen die Texturen der unterschiedlichsten Materialien, wie Holz, Keramik, Ziegelstein, Glas, Draht, Porzellan, Haare, Textiles, Kunststoff, Eisen, Blei, Folie, Fundstücke, Plexiglas und Naturales, wie Moos und Flechten u.a. sichtbar werden, die in der künstlerischen Form Gestalt erhalten haben. Dabei geht es zuerst, nach dem sinnfälligen Einsatz des Materials innerhalb der Ausstellung, um die Korrespondenz der Materialien und der jeweils künstlerischen Positionen der beteiligen Künstler. Jeder Werkstoff birgt künstlerisches Potential. Ein herausragendes Beispiel ist der Jahrhundertkünstler Josef Beuys mit seinen Materialien Fett, Filz und Kupfer, die er künstlerisch umwidmete und über die artifizielle Sprache hinaus zum Mythos stilisierte.

Mehr Informationen hier —>>>

Dauer der Ausstellung: 9. September bis 14. Dezember 2018

Das vollständige Programm von August bis Dezember 2018 können Sie hier runterladen —>>>

Die wunderbare Welt des Esteban Fekete

In der letzten öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Der Farbe verpflichtet! Highlights aus Esteban Feketes Werk“, am Donnerstag, 12. Juli 2018 um 19.00 Uhr führt Claus K. Netuschil entlang der ausgestellten Werke, die sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegen und geht auf die vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten ein. Es werden dabei die ungarischen, türkischen, argentinischen, irischen und letztlich deutschen Einflüsse, vor allem des Odenwaldes vorgestellt.

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Durch seine Freude am Experimentieren mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Medien, lässt sich Feketes Œuvre in keine der gängigen Kunstrichtung einordnen. Neben Hinterglasbildern, Emaillen, Pastellen, Zeichnungen, Stein- und Holzskulpturen, Buchkunst, Druckplatten und vielem mehr, etablierte sich Esteban Fekete vor allem und herausragend als Holzschneider und Maler. Das Kunst Archiv bewahrt mit mehreren tausend Arbeiten große Teile seines Nachlasses, darunter, das gesamte druckgrafische Werk, Ölbilder, Zeichnungen und Holz- und Steinskulpturen.

Die Führung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Der Eintritt kostet 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archiv frei.

Ausstellung bis 13. Juli 2018. Esteban Fekete. Der Farbe verpflichtet!, Highlights aus dem Gesamtwerk.

Weitere Informationen als PDF hier zum Runterladen >>>>

Bitte beachten Sie zudem die Sommerpause im Kunst Archivs, die vom 17. Juli bis einschließlich 20. August 2018 reicht.

Mit der großen Themenausstellung „Material. Künstler aus Darmstadt“ mit rund 20 künstlerischen Positionen, die am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr eröffnet wird, beginnt das zweite Halbjahresprogramm des Kunst Archivs.

Vortex Garten auf der Mathildenhöhe Darmstadt

SA 30. JUNI 2018

Zum Ausklang des Halbjahresprogrammes 2018 besuchen wir den Vortex (lat. Wirbel) Garten, ein Privatgarten am Fuße der Mathildenhöhe mit dem Haus Martinus, das 1921 von dem Architekten Jan Hubert Pinand erbaut wurde. Mit großem künstlerischem Gespür hat der Eigentümer des 1.600 qm² großen Gartens, Henry Nold, Kunstwerke in der ganzen Welt erworben und versucht die Artefakte aus den unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander zu verbinden.

Mit seinem Garten hat Henry Nold als Gesamtkunstwerk, im Sinne der Stilkunstbewegung der Mathildenhöhe um 1900, einen Raum der Ruhe und der Stille in der hektischen Großstadt geschaffen, der historische Architektur und Natur mit üppiger Vegetation zusammenführt. Mit unserem Besuch wollen wir der Intention des Eigentümers nachspüren, der die Idee der Lebensreform in Rückbesinnung auf die antike Situation der Agora mit seinem Gartenparadies fortführt.

Sommerpause im Kunst Archiv vom 3. Juli bis 10. August 2018

 

Sommerfest im Kunst Archiv

SO 17. JUNI 2018

Sommerfest im Kunst Archiv Darmstadt e.V.
Festcollage aus Kunst/Musik/Poesie/Foto/Ausstellung/Poetry Slam/Bildhaueratelier/
Führungen/Vorträge/Film/Lesungen/Kulinarisches/Buch/Kunstmarkt/Druckvorführung

Sonntag, 17. Juni 2018 von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr im, am und beim Kunst Archiv Darmstadt e.V. im Literaturhaus

Liebe Kunstfreunde und Mitglieder des Kunst Archivs, sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie und Ihre Familie und Freunde, alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Kunst Archivs gleichsam als Auftakt zum Sommer sehr herzlich am Sonntag, 17. Juni 2018 von 11.00 bis 19.00 Uhr zum großen

Sommerfest des Kunst Archivs ein. Mit diesem Fest möchten wir allen Kunstneugierigen das Kunstgeschehen in Darmstadt erfahrbar machen und es erwartet Sie eine bunte Festcollage aus Kunst, Musik, Poesie, Ausstellungen und Führungen, über Poetry Slam, Vorträgen und Lesungen, bis hin zu Live-Ateliers, Filmen, Kulinarisches und einem Buch- und Kunstmarkt. In dem angefügten Flyer und am Ende dieser Mail finden Sie alle Veranstaltungspunkte mit detaillierten Uhrzeiten und näheren Informationen chronologisch aufgelistet.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kunst Archivs und alle Helfer des Kunstfestes wollen an diesem Tag der weit geöffneten Türen im Literaturhaus allen Kunstinteressierten die Arbeit und die Ziele, die Inhaltlichkeit und die Bedeutung des Kunst Archivs und anderer Vereinigungen für Darmstadt und die Region mit allen Sinnen, vorsommerlich und heiter, erfahrbar machen. Mitten im Festgeschehen wird um 13.00 Uhr der Darmstädter Oberbürgermeister, Jochen Partsch, sommerliche Grußworte mit auf den Weg geben.

Während die in Darmstadt geborene Bildhauerin Sieglinde Gros in ihrem mobilem Atelier den ganzen Tag, ab ca. 12.00 Uhr auf dem Vorplatz des Literaturhauses an figurativen Holzskulpturen arbeitet, druckt Gerd Winter ab 14.00 Uhr Radierungen, um interessierten Besuchern die aufwendige Drucktechnik erfahrbar zu machen.

Programmabfolge:

11.00 Uhr
Sommerkunst á la Kunst Archiv: Minutenbegrüßung mit Claus K. Netuschil

Ab 11.00 Uhr
Gedruckte Raritäten: Büchertisch voller besonderer Druckwerke

 Ab 11.00 Uhr
Gegenständlich und Abstrakt: Kunstmarkt mit ausgewählten Kostbarkeiten

Ab 11.00 Uhr
Darmstädter Tage der Fotografie: Information zur Teilnahme an „RAY 2018“

Ab 11.00 Uhr
Gruß aus Wixhausen: Die Kunstfabrik Darmstadt stellt sich vor.

Ab 11.00 Uhr
Flipbooks: Gerd Ohlhauser  und Christoph Rau stellen die Edition Darmstadt vor

Ab 11.00 Uhr
Fotoprojektionen vom Fotoclub Darmstadt

Ab 11.00 Uhr
Darmstädter Sezession: Ausblick auf 100 Jahre 1919-2019

11.00-ca. 12.00 Uhr
Kleines französisches Frühstück: Kaffee, Croissants (kleiner Unkostenbeitrag gebeten!)

11.30 Uhr
Verneigung und Dank an die Ehrenamtlichen

Ab 12.00 Uhr
Fotoimpressionen: Das Kunst Archiv auf Reisen.  Und andere Filme.
Zusammengestellt von HaJo Riemann und Christian Hermann

Ab 12.00 Uhr
Lesung mit Paul-Hermann Gruner: Neue Texte
Martin Grebenstein spielt auf der Gitarre

Ab 12.00 Uhr
Sieglinde Gros zu Gast im Kunst Archiv: In ihrem mobilen Atelier entstehen figurative Holz-Skulpturen

Ab 12.00-ca. 14.00 Uhr
Matthias Itzel hat Suppen gekocht und Montadito (kleine Brote) vorbereitet.
(kleiner Unkostenbeitrag gebeten!)

Ab 12.30 Uhr
Eröffnung der Foto-Ausstellung Pit Ludwig (1916-1997) Schriftsteller, Dichter und Künstler aus Darmstadt.
Aus der Sammlung des Kunst Archivs

13.00 Uhr
Sommerfest im Zeichen der Kunst: Grußworte des Darmstädter Oberbürgermeisters Jochen Partsch

Ab 13.00 Uhr
Joana Nagy-Blohberger porträtiert Sommerfest-Gäste im Aquarell

13.30 Uhr
Claus K. Netuschil führt durch die aktuelle Ausstellung „Der Farbe verpflichtet! Highlights aus

Esteban Feketes Werk“ und wird von dem Gitarristen Martin Grebenstein begleitet.

Ab 14.00 Uhr
Gerd Winter druckt in den Räumen des Kunst Archivs eigene Radierungen.

14.30 Uhr
Kunst im öffentlichen Raum: Kulturreferent Prof. Dr. Ludger Hünnekens enthüllt gemeinsam mit Claus K. Netuschil die Bronzetafeln zu den drei Großskulpturen von Georg von Kováts.

15.00 Uhr
Matthias Will spricht über Form und Skulptur und führt durch den kleinen Kováts-Skulpturen-Park vor dem Literaturhaus

Ab 15.00-ca. 17.00 Uhr
Coffee Time: Kaffee und Kuchen (kleiner Unkostenbeitrag gebeten!)

15.30 Uhr
Wahrnehmung und Sehen: Christoph Rau spricht über seine Begegnung mit Helmut Lortz (1920-2007). Der Bildkünstler und Professor hat mit seinen Plakaten, Buchgestaltungen und seiner  Bilderwelt die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bestimmt. Zu sehen sind ausgewählte Kunstwerke von Helmut Lortz!

16.00 Uhr
Poetry Slam vom Krone Slam-Team mit Jule Weber und Finn Holitzka.

Ab 17.00 Uhr
Essen und Trinken mit Matthias Itzel

Ab 17.00 Uhr
Livemusik mit Anke Schimpf (Saxophon) und ihren Freunden

18.00 Uhr
Aart Veder liest Robert Gernhardt, Max Goldt, Kyril Bonfiglioli, Joachim Lottmann und Knarr & Wehner.

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Mit einer vielgestaltigen Festcollage aus Poesie, Musik und Kunst, mit Büchern und Graphik und – das leibliche Wohl nicht vergessend – mit Essen und Trinken, wollen wir an unserem Tag der offenen Tür alle Kunstinteressierte auf die Tätigkeit und die Ziele, auf die Inhaltlichkeit und die Bedeutung des Kunst Archivs für Darmstadt mit allen Sinnen vorsommerlich und heiter erfahrbar machen.

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Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs, im Foyer und im Vortragsraum des Literaturhauses statt. Beginn der Veranstaltung: 11.00 – 19.00 Uhr.


Mittwoch, 23. Mai 2018 um 19.00 Uhr

Auf der Suche: Ungarische Kunst im 20. Jahrhundert // Vortrag von Eszter Tóth

Parallel zur aktuellen Ausstellung des Kunst Archiv Darmstadt e.V. findet inmitten der Farbholzschnitte, Bilder, Skulpturen von Esteban Fekete ein Vortrag zur ungarischen Kunst statt. Die ungarische Kunsthistorikerin Eszter Tóth, die in Budapest Kunstgeschichte und spanische Philologie studiert hat, geht in ihrem bebilderten Vortrag über die ungarische Kunst im 20. Jahrhundert auf die fekete-2018Klassische Moderne in Ungarn und die Europäische Schule in der Weiterführung der Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg ein. In ihrer Betrachtung der Kunst von 1920 bis 1960 spürt sie den Verbindungslinien zum Werk Esteban Feketes nach. Fekete, 1924 in Cinkota bei Budapest geboren, verbrachte die Kindheit in der Türkei und ging 1947 über Paris nach Argentinien. Um 1950 kam er nach Europa zurück und siedelte sich in Gundernhausen bei Darmstadt an. Seit 1984 lebte er im Wechsel zwischen Deutschland und Irland. Finden sich ungarische Wurzeln im Werk Esteban Feketes? Eszter Tóth, die eine Diplomarbeit über ungarische Exilkünstler in Argentinien vorgelegt hat, macht sich auf Spurensuche!

In den Räumen des Kunst Archiv Darmstadt e.V. im Literaturhaus
Eintritt: 5,- Euro/für Mitglieder des Kunst Archivs frei (mit Anmeldung)

Ausstellungseröffnung „Der Farbe verpflichtet!“ Highlights aus Esteban Feketes Werk

SO 13. MAI 2018

Esteban Fekete gehört mit seinem Werk zu den Einzelgängern in der Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Kunst Archiv Darmstadt e.V. bewahrt große Teile seines Nachlasses, so, das gesamte druckgrafische Werk, Ölbilder, Zeichnungen und Holzskulpturen. Sein Wirken zeichnet sich durch die Freude am Experiment aus, so entstanden Hinterglasbilder, Emaillen, Environments, bemalte Keramiken, Schmuck, Buchkunst und vieles mehr. Die Balance zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion kennzeichnet ihn als Einzelgänger in der Kunst des 20. Jahrhunderts in Darmstadt. Die Ausstellung richtet den Fokus das erste Mal auf herausragende Kunstwerke aus den vielen Arbeitsfeldern des Künstlers und dokumentiert anschaulich dessen Lebensleistung.

Die Veranstaltung findet um 11.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Öffnungszeiten des Kunst Archivs: Di bis Fr 10.00-13.00 Uhr, Do 10.00-18.00 Uhr


Zwischen Jawlensky und Fluxus, zwischen Museum und Kunsthäusern – Museumstag in der Kunststadt Wiesbaden

SA 28. APRIL 2018

Unsere diesjährige Tagesfahrt führt uns in die Landeshauptstadt Hessens. Die Innenstadt blieb vor Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges weitestgehend verschont, wodurch die prachtvollen historistischen Gebäude heute noch im originalen Zustand zu sehen sind.

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Die zahlreichen Thermal- und Mineralquellen, die bereits die Römer anlegten, zogen den Adel aus vielen Regionen Deutschlands und ganz Europa nach Wiesbaden. Kaiser Wilhelm II reiste zu Erholungsaufenthalten regelmäßig in die Stadt, die er als „Nizza des Nordens“ bezeichnete. Geplant sind eine Stadtführung mit der Besichtigung der Marktkirche, dem Schlossplatz mit dem Hessischen Landtag, dem Kurhaus und Führungen durch die Sammlungen des Museum Wiesbaden, vor allem die aktuelle Ausstellung „Delacroix – Courbet – Ribot. Positionen französischer Kunst des 19. Jahrhunderts“. Nach einem Mittagessen steht ein Atelierbesuch zur Disposition und der Besuch des Kunsthauses.

Abfahrt in Darmstadt, ca. 8.00 Uhr, Rückfahrt gegen 19.00 Uhr. Wir bitten um Anmeldung im Kunst Archiv. Ende März liegt der detaillierte Reiseplan mit allen Programmpunkten vor. Kosten: ca. 48,- Euro (inklusive Transfer, Führungen, Eintritte)