Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur in Darmstadt um

BIS FR 23. MÄRZ 2018

Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur in Darmstadt um 1960“ Leuchtende Farben, gestische Strukturen, aber auch Grauwerte und dunkle Bilder beherrschen die aktuelle Ausstellung des Kunst Archivs. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann um 1960 ein zweiter künstlerischer Aufbruch in das für Darmstadt unbekannte Neuland der Abstraktion!

Galt der erste kulturelle Aufbruch nach 1945, in einer völlig zerstörten Stadt, der Musik, der Literatur und dem Theater, so etablierten sich, in einer Welt der figurativen und gegenstandbezogenen Kunst die gestischen Maler, die abstrakten Bildhauer, die informellen Künstler: aus Berlin, Brüssel, Bremerhaven und Siebenbürgen, aus Zeitz und Amerika, aber auch aus Darmstadt, fanden die abstrakten Maler und Bildhauer zusammen, um hier Gegenstand und Realismus durch gestische, konstruktive und informelle Kunst abzulösen.

60_Jahre_Eroeffnung

In Darmstadt wirkten Einzelkünstler, die gemeinsam eine starke Position der Abstraktion begründeten, die mit unserer Ausstellung zum ersten Mal in diesem Umfang gewürdigt werden. Künstlernamen wie Peter Steinforth (1923-1981), Paul Fontaine (1913-1996), Etzel Klomsdorff (1920-1985), Bruno Erdmann (1915-2003), Wolf Hoppe (1920-1992), H. O. Müller-Erbach (1921-1984), Robert Preyer (1930- 2014), Roswitha von Blumenthal (1926-2012), Charlotte Prinz (1904-1993), Georg von Kováts (1912- 1997) u.a. stehen für malerische Geste, große, abstrakte Form und für eine erklärte Nonfiguration.

Öffnungszeiten des Kunst Archivs: Di bis Fr 10.00-13.00 Uhr, Do 10.00-18.00 Uhr

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