PROGRAMM 1. HALBJ. 2019

SO 20. JANUAR 2019
Ausstellungseröffnung: Gertrud und Alfred Arndt. Zwei Bauhaus-Künstler in Darmstadt

Am Sonntag, 20. Januar 2019, um 11.00 Uhr eröffnet Claus K. Netuschil das Bauhaus-Jahr im Kunst Archiv anlässlich der hundertjährigen Gründungswiederkehr der Kunsthochschule, die das 20. Jahrhundert nachhaltig prägte.

Bildnachweis
© Nachlass Consemüller © Archiv Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19

Als „Urbauhäusler“ bezeichnete Walter Gropius den späteren Bauhaus-Meister Alfred Arndt (1898- 1976), der von 1921 bis 1926 am Bauhaus studierte und von 1929 bis1931 als Lehrer am Bauhaus tätig war. Die frühen Arbeiten des Malers und Architekten waren der Neuen Sachlichkeit verpflichtet. Ab 1929 ist sein Werk von abstrakt-surrealen Öl- und Temperabildern geprägt, die mit einer stilisierten Figürlichkeit korrespondieren. In der Nachkriegszeit zog Alfred Arndt mit seiner Frau Gertrud nach Darmstadt, wo er mit Kohle, Bleistift und Tusche, schließlich mit Lichtgrafik experimentierte und parallel als Architekt arbeitete.

Gertrud Arndt (1903-2000), die ursprünglich Architektin werden wollte, fand den Weg innerhalb ihres Studiums am Bauhaus schnell in die Weberei, in der sie von 1923 bis 1927 arbeitete. Sie steht für die abstrakt-geometrisierte Farbanordnung in textilen Wand- und Bodenarbeiten. Fast ein Jahrzehnt lang widmete sie sich ab 1926 der Fotografie und gilt heute als eine der profiliertesten Bauhaus-Fotografinnen. Die Ausstellung verbindet die nie in diesem Umfang gezeigten Bilder aus den verschiedenen Werkphasen des Bauhaus-Meisters Alfred Arndt mit den eindrucksvollen Fotografien der Bauhaus-Künstlerin Gertrud Arndt. Die Ausstellung ist bis zum 29. März 2019 im Kunst Archiv zu sehen und wird von mehreren Parallelveranstaltungen begleitet. Geplant ist auch ein Katalog.

Die Eröffnung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt frei. Beginn der Veranstaltung: 11.00 Uhr


DO 7. FEBRUAR 2019
Zwischen Malerei und Fotografie. Führung durch die Gertrud und Alfred Arndt-Ausstellung

Scan_02Unsere Ausstellung stellt das Werk der beiden Bauhaus-Künstler Gertrud und Alfred Arndt vor. In unserer Führung gehen wir auf die Malerei, die Mischtechniken und die grafischen Experimente Alfred Arndts ein, die von 1924 bis in die 1970er Jahre entstanden sind. Im Zentrum der Führung durch den Ausstellungsteil von Gertrud Arndt steht die Fotografie, vor allem ihre Maskenbilder. Das künstlerische Wirken des Künstlerpaares wird im Kontext der Bauhausidee und der zeitgenössischen Kunst um die Mitte des 20. Jahrhunderts eingeordnet und interpretiert.

Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Bildnachweis: Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19


DO 14. FEBRUAR 2019

Führung: Das Neue frisch zu wagen. Großherzog Ernst Ludwig zum 150. Geburtstag

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Grossherzog Ernst Ludwig

Noch bis zum 24. Februar 2019 zeigt das Museum Künstlerkolonie / Institut Mathildenhöhe eine Jubiläumsausstellung zu Leben und Werk des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937). Wegen des großen Zuspruchs an unserer ersten Führung bieten wir nun eine zweite Führung durch die Ausstellung an und danken allen Mitarbeitern der Mathildenhöhe sehr herzlich für ihr Entgegenkommen.

Es ist keine biographische Ausstellung, sondern eine Präsentation des künstlerischen Schaffens des vielfach begabten Großherzogs. Erstmals werden seine Gedichte, Kompositionen für Klavier, ein Theaterstück, Bühnenbilder, sowie expressive Aquarelle, bis hin zu Zeugnissen seines mäzenatischen Projektes der Künstlerkolonie als Gesamtkunstwerk vorgestellt.

Der Direktor des Instituts Mathildenhöhe und Kurator der Ausstellung Dr. Philipp Gutbrod wird unsere Mitglieder und Gäste am Donnerstag, 14. Februar 2019 um 17.00 Uhr führen.

Wir bitten um Anmeldung im Kunst Archiv. Treffpunkt: 17.00 Uhr vor dem Haupteingang des Museums Künstlerkolonie Eintritt: 5,- Euro (erm. 3,- Euro) Führung: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs ist beides frei


DO 7. MÄRZ 2019

Führung durch die Ausstellung: Zwei vom Bauhaus. Gertrud und Alfred Arndt

In unserer zweiten Ausstellungsführung geht es um die beiden Menschen Gertrud und Alfred Arndt, die hinter ihren Arbeiten stehen. Anhand des jeweiligen Werkes werden die Lebensstationen von Gertrud und Alfred Arndt sichtbar. Geplant sind auch Beiträge von Zeitzeugen.

Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei


DO 28. MÄRZ 2019
Finissage der Gertrud und Alfred Arndt-Ausstellung

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© Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19

Am vorletzten Abend der Ausstellung werden wir bei einem Glas Wein über das Leben und Werk der beiden Bauhäusler Gertrud und Alfred Arndt reflektieren. Bei einer letzten Führung wird es auch um das künstlerische Nachwirken des Malers und Architekten und der Weberin und Fotografin gehen, sowie um die Bedeutung der beiden Künstler für die Stadt Darmstadt.

Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei


 

 

SO 14. APRIL 2019
Ausstellungseröffnung: Bauhaus-Archiv Darmstadt.

Frühe Rezeption eines internationalen Stils Unsere Auseinandersetzung mit dem Bauhaus und seinen revolutionären Ideen setzen wir mit einer Ausstellung zum Bauhaus-Archiv fort, das zehn Jahre in Darmstadt bestand. Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. April 2019 um 11.00 Uhr von Oberbürgermeister Jochen Partsch, Prof. Dr. Werner Durth und Claus K. Netuschil eröffnet und ist bis Freitag, 19. Juli 2019 zu sehen.


© Nachlass Pit Ludwig, Darmstadt / Sammlung Hermann Hauck © Modell: TU Darmstadt / Prof. Werner Durth

Mit der Gründung des Bauhaus-Archivs 1960 in Darmstadt setzte die Rezeption, die Archivierung und die kunsthistorische Aufarbeitung des Bauhauses ein. 1964 plante Walter Gropius für Darmstadt ein repräsentatives Gebäude auf der Rosenhöhe, das die Geschichte des Bauhauses von 1919 bis 1933 dokumentieren sollte. Im Zentrum unserer Ausstellung steht das zehnjährige Wirken des Bauhaus-Archivs in Darmstadt. Ergänzend dazu wird eine große Auswahl an herausragender Druckgrafik, von allen vierzehn Meistern des Bauhauses u.a. Paul Klee, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, László Moholy-Nagy und Georg Muche. Die kostbaren grafischen Blätter sind Teil der privaten Sammlung unseres Mitglieds Bernd Freese.

1919 wurde das Bauhaus in Weimar gegründet. Es war die folgenreichste Gründung einer Kunsthochschule und des Zusammenschlusses der wichtigsten deutschen Künstler in der gerade beginnenden Weimarer Republik. Auf Basis der Lehre, die im frühen 20. Jahrhundert die Moderne in der Architektur und dem gesamten Lebensumfeld des Menschen propagierte, entstand ein internationaler Stil, der in der Nachfolge der Ideen der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Darmstadt heute noch als unumstößliche Grundlage der Moderne gilt.

Rezeption, die Archivierung und kunsthistorische Aufarbeitung des Bauhauses statt. Es wurde gesammelt, Vorträge gehalten und Ausstellungen eingerichtet. Zahlreiche Publikationen zeugen von der weitreichenden Tätigkeit des Bauhaus-Archivs. Neun ehemalige Bauhaus-Künstler lebten und arbeiteten nach 1945 in Darmstadt. Auch das verbindet die Stadt mit dem Bauhaus. Die Ausstellung wird die Gründungsidee des Staatlichen Bauhauses Weimar mit Original-Dokumenten belegen. Umfangreich wird anhand von Protokollen, Druckwerken, Fotos und Modellen das zehnjährige Wirken des Bauhaus-Archivs in Darmstadt gezeigt.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Architekturhistorikers Prof. Dr. Werner Durth, des Sammlers Bernd Freese und Claus K. Netuschil.

Die Eröffnung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt frei. Beginn der Veranstaltung: 11.00 Uhr


DO 25. APRIL 2019
Führung durch die Ausstellung: Bauhaus-Archiv Darmstadt. Frühe Rezeption eines internationalen Stils

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© Nachlass Pit Ludwig, Darmstadt / Sammlung Hermann Hauck

Die Ausstellung spiegelt die Gründungsidee und Geschichte des Bauhauses anhand zahlreicher Originaldokumente wider und macht das zehnjährige Wirken des Bauhaus-Archivs in Darmstadt sichtbar. Teil der Ausstellung ist eine konzentrierte Auswahl der bedeutendsten Blätter der vierzehn Bauhaus-Meister. Die Führung spannt den Bogen von der Gründung des Bauhauses bis zur frühen Rezeption durch das Darmstädter Bauhaus-Archiv.

Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei


DO 2. MAI 2019
Jahreshauptversammlung: Zwischen Bauhaus und Darmstädter Sezession

Zur 35. Jahreshauptversammlung sind alle Mitglieder des Kunst Archiv Darmstadt e.V. am Donnerstag, 2. Mai 2019 um 19 Uhr herzlich eingeladen. Auf der Tagesordnung stehen der Rückblick auf das vergangene Veranstaltungsjahr, ein Bericht der Schatzmeisterin und der Ausblick auf das weitere Programm und die Planungen des Kunst Archivs für Herbst und Winter 2019. Im Anschluss wird es eine Führung durch die aktuelle Ausstellung geben.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr


DO 9. MAI 2019
Vortrag: 1919 – Das Jahr der Frauen! Künstlerinnen im Gründungsjahr der Darmstädter Sezession

In einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Luise-Büchner-Gesellschaft und dem Kunst Archiv hält Claus K. Netuschil einen bebilderten Vortrag über drei Künstlerinnen, die in der Gründungsphase der Darmstädter Sezession angehörten. Der Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Luise-Büchner-Gesellschaft, die unter dem Motto „Aufbruch der Frauen!“ steht und mit einer Buchpremiere im Februar 2019 eröffnet wurde, in der Unda Hörners Buch „1919: Das Jahr der Frauen!“ vorgestellt wurde. 1919 ist auch das Gründungsjahr der Künstlergruppe Darmstädter Sezession, die von dem expressionistischen Dichter und Schriftsteller Kasimir Edschmid und dem Maler Carl Gunschmann – beide Darmstädter von Geburt – gegründet wurde.

Duelberg-Arnheim

Zu den ersten Künstlern gehörten auch die Malerin und Grafikerin Erna Pinner (1890-1987), die Zeichnerin Hedwig Dülberg-Arnheim (1894-1944) und Hertha Koch-Michel (1891-1960), die beide textile Stickereien gefertigt haben.

Claus K. Netuschil geht auf die Lebenswege und die künstlerischen Arbeiten der drei Künstlerinnen ein, stellt sie in den Zusammenhang der Künstlergruppe, die in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen feiert und spricht über die weibliche Emanzipation in der Kunst. Der Vortrag findet im Vortragsraum des Literaturhauses statt.

Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Eintritt 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs und der Luise-Büchner-Gesellschaft frei

Foto: Dokumentation zum Darmstädter Expressionismus / Sammlung Claus K. Netuschil


SA 11. MAI 2019
Die diesjährige Tages-Kunstreise führt uns nach Bad Kreuznach und Bad Münster.

Nach einem Rundgang durch die Altstadt und das KulturViertel von Bad Kreuznach werden wir uns im Museum Schlosspark dem künstlerischen Schaffen der Bildhauerfamilie Cauer widmen. Im Cauer-Haus werden wir im Anschluss das zum Museum umgewidmete Atelier von Hanna Cauer (1902-1989) besuchen. Nach der Mittagspause besichtigen wir in Bad Münster das Steinskulpturen-Museum der Fondation Kubach-Wilmsen. Der Ausstellungsort wurde von dem international renommierten japanischen Architekten Tadao Ando als Museum in der Landschaft konzipiert und bindet die monumentalen Steinskulpturen des Künstlerpaares Anna Kubach-Wilmsen und Wolfgang Kubach in die Natur ein. Als letzten Programmpunkt besuchen wir das Atelier der zeitgenössischen Malerin, Fotografin und derzeitigen Stipendiatin Mona Pourebrahim im Künstlerbahnhof Ebernburg.

Im Februar 2019 liegt der genaue Reiseverlauf vor. Wir bitten um Anmeldung. Abfahrt in Darmstadt ca. 8.00 Uhr, Rückankunft gegen 19.30 Uhr

Treffpunkt: Zweifalltorweg an der Westseite des Hauptbahnhofs Kosten: ca. 48,- Euro inkl. Busfahrt, Führungen und Eintritte

Fotos © Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH


DO 23. MAI 2019
Vortrag: Knipsen was das Zeug hält! Bernd Freese über die Fotografie am Bauhaus

Im Weimarer Bauhaus gab es die Fotografie noch lange nicht als Lehrfach, obwohl jeder zweite über einen Fotoapparat verfügte und wie wild knipste. Es kamen grandiose Fotos heraus, Objekte und Bauhaus-EmblemArchitektur wurden neu gesehen, Feste im Lichtbild festgehalten und so u.a. die vergnügliche Bauhaus-Kapelle dokumentiert. Es herrschte Spontanität, geprägt vom neu-sachlichem Blick. László Moholy-Nagy und seine Frau Lucia, eine gelernte Fotografin gehörten zu den wichtigsten Fotografen am Bauhaus, sowie Erich Consemüller, Lux Feininger und auch Gertrud Arndt. Unter der Ägide von Hannes Meyer wurde 1929 die Fotografie zur Lehrdisziplin, Walter Peterhans leitete die Fotoklasse. Über das spannende Thema „Fotografie am Bauhaus“ berichtet der Frankfurter Sammler Bernd Freese, begleitet von ausgewähltem Bildmaterial aus seiner umfangreichen Bauhaus-Sammlung.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Abbildung © Nachlass Karl Peter Röhl / Sammlung Bernd Freese

DO 6. JUNI 2019
Vortrag von Prof. Dr. Werner Durth: Das Bauhaus in Darmstadt

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© Nachlass Pit Ludwig, Darmstadt / Sammlung Hermann Hauck

Nach der Gründung des Bauhaus-Archivs 1960 und der ersten großen Ausstellung zur Lehre am Bauhaus in der Kunsthalle 1961 war Darmstadt ein wichtiger Standort in der Geschichte der Wiederentdeckung des Bauhauses und seiner internationalen Bedeutung. Mit dem Entwurf von Walter Gropius für einen Neubau auf der Rosenhöhe erlangte die Stadt breite Aufmerksamkeit der kulturell interessierten Öffentlichkeit, doch konnte dieses Projekt in Darmstadt nicht verwirklicht werden. Nach dem Umzug des Archivs in den Westen Berlins 1971 wurde der Entwurf für die Kuppe der Rosenhöhe in modifizierter Form am Landwehrkanal realisiert, gegenwärtig wird die weltweit größte Sammlung zur Geschichte des Bauhauses durch einen Neubau erweitert. Im Blick auf den Schauplatz Darmstadt schildert der reich illustrierte Vortrag eine für die Bauhaus-Rezeption entscheidende Phase in der hundertjährigen Geschichte der weltweit einflussreichsten Kunsthochschule Deutschlands.

Werner Durth ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Darmstadt. Für seine Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schelling-Architekturpreis für Architekturhistoriographie und dem Fritz-Schumacher-Preis für sein Lebenswerk. Der zentrale Vortrag findet gemeinsam mit den Freunden des Landesmuseums Darmstadt e.V. statt. Die Veranstaltung findet im Vortragsraum des Literaturhauses statt.

Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs und der Freunde des Landesmuseums Darmstadt frei

 

SA 15. JUNI 2019
Atelierbesuch bei Genaro Strobel

Am Samstag, 15. Juni 2019 werden wir den Künstler in seinem Atelier besuchen. Der 1984 in Frankfurt geborene Genaro Strobel studierte in Berlin Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste und Malerei an der Weißensee Kunsthochschule und schloss 2014 in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst mit einem Diplom in Malerei ab.

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© Genaro Strobel / VG Bildkunst

 

Im Oktober 2018 ist Genaro Strobel als neuer Stipendiat in das frisch renovierte Charlotte-Prinz-Haus in Arheilgen eingezogen. Das ehemalige Wohn- und Atelierhaus der Malerin Charlotte Prinz wird dem Maler, Zeichner und Fotografen zwei Jahre lang als Wohnatelier dienen und ihm Raum für die Entwicklung seiner Kunst geben.

Genaro Strobels Werk umfasst großformatige Holzschnitte, die er mit Laser bearbeitet und in Berlin auf der Presse der einstigen Kunstdruckerei Fritz Margull selbst druckt. Es entstehen stimmungsvolle Bilder von Landschaften und abstrakten Collagen.

Wir bitten um Anmeldung im Kunst Archiv. Treffpunkt: Emil-Voltz-Straße 34, Darmstadt-Arheilgen um 15.00 Uhr Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

 

DO 27. JUNI 2019
Gespräch mit Magdalena Droste und Bernd Freese: Über die Bedeutung des Bauhauses und seiner Künstler

In einer Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Magdalena Droste, die über viele Jahre am Berliner Bauhaus- Archiv tätig war (von 1991 bis 1997 in leitender Funktion als stellvertretende Direktorin) und dem Frankfurter Sammler Bernd Freese (der in den vergangenen drei Jahrzehnten Dokumente und originale Arbeiten der Bauhaus-Künstler vor allem zur Fotografie, Typografie und Druckgrafik zusammengetragen hat) wird, moderiert von Claus K. Netuschil, über den Mythos „Bauhaus“ nachgedacht und diskutiert. Dabei wird die kulturelle Bedeutung der aktiven Zeit des Bauhauses von 1919 bis 1933 ebenso wie die legendäre weltweite Nachwirkung bis heute zur Sprache kommen.

Innerhalb der aktuellen Ausstellung des Kunst Archivs zum Bauhaus-Archiv Darmstadt werden auch die Akteure, die Künstler und Bauhäusler, deren Lebensläufe und Werke thematisiert. Beide Gesprächsteilnehmer berichten eindringlich und kenntnisreich über ihre Beziehung zu dem internationalen Stil. In der offenen Gesprächsrunde mit den Kunstkennern sind Anregungen und Beiträge der Besucher erwünscht.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Sommerpause im Kunst Archiv vom 20. Juli bis 25. August 2019