Helmut Lortz 100 / Erzählende Linie – Frühe Zeichnungen / Zeichnungen und Druckgrafik um 1950

Ein Saustall als Atelier. Der Beginn der Darmstädter Kunstgeschichte nach 1945. Dokumente, Fotos, Kunstwerke.
23. Februar bis 29. Mai 2020

KU_2020_HL

Helmut Lortz „Paar“, o. J.
Karl Heinz Reinheimer, Georg Hensel und Helmut Lortz im Atelier „Saustall“, 1948

Am Sonntag, 23. Februar 2020, um 11 Uhr eröffnet das Kunst Archiv die neue Ausstellung „Helmut Lortz“. Sie ist dem Darmstädter Künstler Helmut Lortz (1920-2007) zum hundertsten Geburtstag gewidmet und zeigt rare Zeichnungen, Radierungen, Lithografien und Holzschnitte aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Es sprechen zur Eröffnung der Oberbürgermeister und Kulturdezernent der Stadt Darmstadt Jochen Partsch, der Druckereibesitzer und Freund des Künstlers Thomas Reinheimer und der 1. Vorsitzende des Kunst Archiv Darmstadt Claus K. Netuschil.

Die zeichnerisch-erfahrbare Linie kommt als direkte Verbindung von Kopf und Hand im grafischen Werk von Helmut Lortz zum eigenen Ausdruck. Die Ausstellung präsentiert erstmals die kaum oder noch nie gezeigten frühen Zeichnungen und Druckgrafiken von Helmut Lortz um 1950, die sich aus einem illustrativ-erzählerischen zu einem individuellen, fast surreal-abstrakten Stil entwickelten. Die Wandlung dieses Übergangs und zeichnerischen Gedankenblitze, die Elemente des Typografischen miteinbeziehen, bilden den Schwerpunkt der Ausstellung. Die Werke stammen überwiegend aus dem eigenen Bestand des Kunst Archivs, das den künstlerischen Nachlass von Helmut Lortz nach dessen Tod übernommen hat.

Ein paralleler Ausstellungsteil erzählt die Geschichte des Lortzschen Ateliers, des sogenannten „Saustalls“, der nach 1945 zum Sammel- und Ausgangspunkt der jungen Kunstszene in Darmstadt wurde. Dieser künstlerische Aufbruch in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte nach der verheerenden Zerstörung des Zweiten Weltkriegs Darmstadts kulturelle Entwicklung und Identität der 1950er und 1060er Jahre.

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10-13, Do 10-18 Uhr

Das Programm für das erste Halbjahr 2020 hier zum Runterladen >>>>

Hermione – Die Flucht ins Leben. Eine poetische Biografie“

Lesung mit Autor Bernd Erhard Fischer

ku_01___2020

Hermione von Preuschen, Sammlung Constantin Brunner
Autor Bernd Erhard Fischer © Angelika Fischer

An diesem Donnerstag, 6. Februar 2020 um 19 Uhr im Vortragssaal des Literaturhauses, stellt der Autor Bernd Erhard Fischer, in einer Lesung seine 2019 erschienene „poetische Biografie“ über die Künstlerin Hermione von Preuschen vor.

Hermione von Preuschen, die 1854 in Darmstadt geboren wurde, war Malerin, Dichterin, Weltreisende und Frauenrechtlerin. Sie war mit vielen Literaturgrößen ihrer Zeit, Theodor Storm, Paul Heyse, Thomas Mann und Rainer Maria Rilke befreundet, schrieb Gedichte und Novellen voller Leidenschaft und stieß damit, ebenso wie mit ihrer exaltierten Lebensweise, vielen Zeitgenossen vor den Kopf. Als Malerin von Blumenstücken und historischen Stillleben machte sie sich in der Kunstszene einen Namen und feierte große Erfolge. Mit ihren surrealen Historienbildern „Mors Imperator“ und „Elaine“ löste sie gesellschaftliche Skandale aus, was ihre Berühmtheit nur noch steigerte. Auf der Suche nach dem großen Rausch des Lebens bereiste die Baronin ruhelos die Welt und stellte ihre Bilder in Berlin, Paris, London und Chicago aus. Die Kehrseite des Ruhms war ihre Einsamkeit. Ihr rauschhaftes Leben und die Erinnerungen an ihre Weltreisen hielt sie in ihrem „Roman meines Lebens“ fest, den ihre Töchter 1926 herausgaben. Hermione von Preuschen starb 1918 in Berlin.

Der Autor und Verleger Bernd Erhard Fischer lebt in Berlin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem außergewöhnlichen Leben und Werk der Künstlerin Hermione von Preuschen. An diesem Abend stellt er die wichtigsten Passagen seines Buches vor. Die

Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Luise Büchner-Gesellschaft und dem Stadtarchiv Darmstadt.

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19 UhrVortragssaal des Literaturhauses Darmstadt
Eintritt: 5,- € / für Mitglieder des Kunst Archivs und der Luise Büchner-Gesellschaft frei

Das Programm für das erste Halbjahr 2020 hier zum Runterladen >>>>

Führung und Finissage: „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“

DO 16. Januar 2020

Offiziell ist unsere Ernst Moritz Engert-Ausstellung im Dezember 2019 zu Ende gegangen. Da die umfangreiche Ausstellung zum Werk des Silhouettenschneiders, Grafikers und Zeichners und zur Geschichte des Gründungsjahres der Darmstädter Sezession noch nicht abgebaut ist, beginnt das neue Jahr 2020 so, wie das alte aufgehört hat: mit den höchst kunstvollen kubistisch-abstrakten, erzählenden und einfach zauberhaften Schnitten aus schwarzem Papier. Engert ist der Meister dieser „Kleinkunst“ und hat wesentlich mit seinem Werk zur Wiederbelebung der Technik des Scherenschnitts beigetragen, der heute durch Künstler wie Karen Walker, Annette Schröter, Felix Droese u. a. im großen Format eine neue Bedeutung erlangt hat.

kunstarchiv_dezemberFotos: Ernst Moritz Engert beim Scherenschnitt,
Berlin 1930er Jahre © VG Bild-Kunst Bonn
Ernst Moritz Engert, Scherenschnitt Afrika, 1919, © VG Bild-Kunst Bonn

Eine Kabinettausstellung zum Gründungsjahr der Sezession 1919, für die Engert das eindrucksvolle Plakat mit dem Emblem des Bogenschützens schuf, versammelt alle Gründungsmitglieder in Wort und Bild.

Mit einer Führung, einer Kurzlesung und guten Gesprächen verabschieden wir uns mit der Finissage von der Ausstellung und begrüßen gleichzeitig das neue Jahr. Wir freuen uns mit Ihnen (und einem Glas Wein), auf ein gutes und kunstreiches Neues Jahr anzustoßen!

Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt.
Eintritt € 5,- / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Das Bild und sein Publikum. Die Mittelaltersammlung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt
Führung mit Dr. Thomas Foerster

Am Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 18 Uhr, führt Dr. Thomas Foerster – seit 2018 Sammlungsleiter für die Kunst des Mittelalters und die Malerei bis 1700 im Hessischen Landesmuseum – unter dem Titel „Das Bild und sein Publikum. Die Mittelaltersammlung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt“ durch die Sammlungen zur Kunst des Mittelalters. Die Mittelalter-Sammlungen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt umfassen Werke der Altar-, Tafel- und Glasmalerei, sowie Skulpturen, Elfenbein- und Goldschmiedearbeiten, allesamt materielle und ideelle Kostbarkeiten mit historischem Wert und Zeugnischarakter. Im Mittelpunkt der Führung steht die für heutige Denk- und Sehgewohnheiten fremde und staunenswerte mittelalterliche Bildwelt. Anhand ausgewählter Werke entschlüsselt Dr. Thomas Foerster die mittelalterliche Lebenswirklichkeit und ermöglicht dadurch einen Einblick in das religiöse Denken der Menschen jener Zeit.

Dr. Thomas Foerster, geboren 1976 in Jena, absolvierte zwischen 1995 und 2002 sein Studium der Kunstgeschichte, Neueren Geschichte und Klassischen Archäologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Bevor er 2004 bis 2008 in Jena über hochmittelalterliche Wandmalerei promovierte, war er zwei Jahre im KMD Grafik & Designatelier in Weimar beschäftigt. Mit kurzen Unterbrechungen arbeitet er seit 2008 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt, zwischen 2008-2010 als Volontär bei dem verstorbenen Direktor des Museums Dr. Theo Jülich, 2013-2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Erstellung des Bestandskataloges zur mittelalterlichen Tafelmalerei.

Treffpunkt ist um 18.00 Uhr im Foyer des Hessischen Landesmuseums.
Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Führung durch die Ausstellung „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“ mit Claus K. Netuschil

Donnerstag, 28. November 2019, um 19 Uhr

Am Donnerstag, 28. November 2019 um 19 Uhr, findet die letzte Führung in diesem Jahr zu unserer Ausstellung „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“ statt. Mit dem Bild des Bogenschützens schuf Ernst Moritz Engert das einprägsame Emblem der frühen Darmstädter Sezession, das von zeitgenössischen Künstlern immer wieder aufgegriffen und variiert wurde. Als Symbol der Spannkraft, Entschlossenheit und Tatkraft steht der Bogenschütze für die Avantgarde schlechthin.

bogenschuetze
Das heutige Emblem der Darmstädter Sezession ist eine gezeichnete Interpretation des Bogenschützens von Helmut Lortz (1920-2007). In seiner Führung „Der Bogenschütze als Symbol der Avantgarde“ thematisiert Claus K. Netuschil Emblem und Werk Engerts im Zusammenhang mit der Kunst seiner Zeit.

Donnerstag, 28. November 2019, um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs
Eintritt: 5,- / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Abbildungen:

Ernst .Moritz Engert, Bogenschütze Silhouttenschnitt, 1919, VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Helmut Lortz, Bogenschütze für die Darmstädter Sezession, Zeichnung, o. J., Ernst Moritz Engert, Bogenschütze Holzschnitt, 1914, VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

Update Bildrechte. Urheberrecht und andere Hinweise für Kulturschaffende

Donnerstag, 21. November 2019 um 19 Uhr
Vortrag von Rechtsanwalt Christian Kramarz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Darmstadt

In seinem Vortrag „Update Bildrechte. Urheberrecht und andere Hinweise für Kulturschaffende“ berichtet Rechtsanwalt Christian Kramarz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht in Darmstadt IMG_9936-Christian_Küber aktuelle Entwicklungen im Bildrecht, gibt Tipps und zeigt auf, worauf Kulturschaffende achten sollten. Christian Kramarz´ fachlicher Schwerpunkt liegt auf Bildern, Texten, Musik, Marken, Titeln und allem, was damit in juristischem Zusammenhang steht.

Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Christian Kramarz Lehrbeauftragter für „Musik und Recht“ an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Geistiges Eigentum und Medien“ im Deutschen Anwaltverein und in der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.

Donnerstag, 21. November 2019, um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs
Eintritt: 5,- / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Foto: Rainer Lind

Revolutionäre Aufrufe! Manifeste der Darmstädter Sezession
Lesung mit Dorna Oladi und Claus K. Netuschil

Donnerstag, 7. November 2019 um 19 Uhr

kunstarchiv_foto_rau

Claus K. Netuschil und Dorna Oladi, Foto: Christoph Rau

„Die radikalen Künstler Darmstadts und der Peripherie haben sich zu einer Sezession zusammengeschlossen, haben die längst erforderliche Reinigung von bourgeoiser Verschmutzung vollzogen.“ Mit diesen pathetischen Worten verkündeten die jungen Künstler und Schriftsteller die Gründung und Ziele der Darmstädter Künstlergruppe. In der Gründungsphase 1918/1919 verfasste der literarische Wortführer des Expressionismus Kasimir Edschmid gemeinsam mit Carlo Mierendorff, Theodor Haubach, Wilhelm Michel u. a. immer wieder in die Zeit wirkende Manifeste. In der Lesung „Revolutionäre Aufrufe! Manifeste der Darmstädter Sezession“ rezitieren Dorna Oladi und Claus K. Netuschil die flammenden Aufrufe, die das erste Jahr der Künstlergruppe prägten.

Dorna Oladi ist aus der „Theaterquarantäne“, die Hanno Hener gegründet hat, hervorgegangen und engagiert sich seit fünf Jahren in der freien Theaterszene. Der Darmstädter Galerist Claus K. Netuschil, Gründer und Leiter des Kunst Archivs, ist gemeinsam mit Franz Josef Hamm Kurator der Ausstellung „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“.

Donnerstag, 7. November 2019 um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archiv Darmstadt, Eintritt: 5 € / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Ausstellung vom 8. September bis 13. Dezember 2019:
Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession.
Der Bogenschütze als Emblem der Avantgarde
zum hundertsten Gründungsjubiläum der Künstlergruppe

Vortrag von Franz Josef Hamm: Ernst Moritz Engert und Darmstadt

Donnerstag, 24. Oktober um 19 Uhr

In seinem Vortrag „Ernst Moritz Engert und Darmstadt“ spricht Franz Josef Hamm über Ernst Moritz Engerts außergewöhnliche Kunst des Silhouettenschnitts. Er erzählt vom Menschen und Freund, vom Kommunikator und Vermittler zwischen den Kunstszenen, vom Buchillustrator und Bildner für die Bühne. Vor allem lässt Franz Josef Hamm Engerts Beziehungen zur Darmstädter Sezession lebendig werden.

kunstarchiv_oktober_scherenschnitt_2019

Silhouette nach einer Fotografie „Ernst Moritz Engert und sein Modell“
© VG Bild-Kunst Bonn, 2019

Als junger Mann tummelte sich Ernst Moritz Engert in den Bohème-Kreisen von München, Berlin und Bonn, wo er eifrig Kontakte knüpfte, an Ausstellungen teilnahm, Schattentheater inszenierte und seinen literarischen Neigungen nachging. Ende 1919 kam er nach Darmstadt. Hier wohnte er bei seinem Freund, dem Dichter Hans Schiebelhuth, den er bereits 1912 in München kennengelernt hatte, und freundete sich mit der Darmstädter Avantgarde an. Sein Silhouettenschnitt „Judith“ schmückte 1919 das erste Heft der spätexpressionistischen Zeitschrift „Das Tribunal“ und mit dem Signet des Bogenschützens gestaltete er das erste Plakat der neu gegründeten Darmstädter Sezession, in deren ersten Ausstellungen er ebenfalls vertreten war.

Franz Josef Hamm ist gemeinsam mit Claus K. Netuschil Kurator der aktuellen Ausstellung „Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession“ im Kunst Archiv. Seit 1980 ist er Mitglied im Kuratorium der „Stiftung Ernst Moritz Engert bei der Kreisstadt Limburg a. d. Lahn“ und Sammler der Werke Ernst Moritz Engerts. Er lernte den Künstler 1966 kennen und hat in über 40 Jahren zahlreiche Ausstellungen zum Werk Ernst Moritz Engerts gestaltet und Bücher herausgegeben.

Donnerstag, 24. Oktober um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archiv Darmstadt
Eintritt: 5 € / für Mitglieder des Kunst Archivs frei


Ausstellung vom 8. September bis 13. Dezember 2019:
Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession.
Der Bogenschütze als Emblem der Avantgarde zum hundertsten Gründungsjubiläum der Künstlergruppe

 

Künstlerhaus – Meisterhaus – Meisterbau

Mittwoch, 16. Oktober 2019 um 16 Uhr

Führung mit Dr. Philipp Gutbrod

Dr. Philipp Gutbrod führt uns durch die Sonderausstellung „Künstlerhaus – Meisterhaus – Meisterbau“, die noch bis zum 20. Oktober 2019 zu sehen ist. Die Ausstellung zeigt anschaulich die Bedeutung der Mathildenhöhe für die Entstehung des Bauhauses und der Nachkriegsarchitektur. Bis heute beeinflusst die erste Bauausstellung der Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe 1901 nachfolgende Bau-Ausstellungen und städtebauliche Projekte. Joseph Maria Olbrich (1867-1908) und Peter Behrens (1868-1940) legten damals den Grundstein für eine moderne, zukunftsweisende Architektur und setzten neue Impulse in der Gestaltung von Innenräumen. Sie gehörten zu den Mitbegründern des Werkbunds, dessen Ideen das Bauhaus aufgriff und weiterentwickelte. Beide späteren Bauhaus-Direktoren Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe arbeiteten als junge Männer in Peter Behrens´ Architekturbüro in Berlin und lernten dort die Zusammenführung von Handwerk, künstlerischer Gestaltung und industrieller Produktion kennen. In der Nachkriegszeit inspirierte die Künstlerkolonie den Wiederaufbau Darmstadts zu einem Design- und Architekturzentrum und es entstanden Meisterbauten von Otto Bartning, Ernst Neufert und Max Taut.


Fotos:
Haus Olbrich, Häuser Keller und Habich, Mathildenhöhe, Darmstadt, 1901; Foto: Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt
Albin Müller, Miethäusergruppe, Westseite, Mathildenhöhe Darmstadt, 1914; Foto: Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt.

Dr. Philipp Gutbrod leitet seit 2015 als Direktor das Institut Mathildenhöhe. Er studierte Kunstgeschichte, Öffentliches Recht und Klassische Archäologie in Heidelberg und München und promovierte 2004 zu den Papierarbeiten von Wols (1913-1951). Seit 2011 war er Ausstellungskurator und Sammlungskonservator am Institut Mathildenhöhe und arbeitete maßgeblich an der Bewerbung der Mathildenhöhe um Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe mit.

Mittwoch, 16. Oktober 2019 um 16 Uhr
Treffpunkt: Eingang des Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe
Eintritt: 5 € / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Führung durch die Ausstellung: Ernst Moritz Engert und die Darmstädter Sezession

Engert war eine schillernde Gestalt innerhalb der deutschen Kunstszene der 1920er Jahre zwischen Berlin, München, Bonn und Darmstadt, und ragt mit seinen expressiv-kubistischen Silhouettenschnitten singulär heraus. In unserer Führung werden Mensch und Werk im Kontext der Gründung der Darmstädter Sezession sichtbar gemacht und interpretiert.

13_kunstarchiv_sept_2019

Donnerstag, 26.09.2019
Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt.
Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Abbildung:
Ernst Moritz Engert, Plakat „Das Tribunal“, Offset-Druck nach Holzschnitt, Privatsammlung Darmstadt
© VG Bild-Kunst, Bonn