Führung im Schlossmuseum: Das nach-klassizistische Darmstadt. Der Bilderzyklus von Ernst August Schnittspahn

DO 22. NOVEMBER 2018

Er galt nicht als der begabteste der Darmstädter Maler, einer der fleißigsten und anschaulichsten war er allemal. Ernst August Schnittspahn (1795-1882) wurde in eine Hofgärtnerfamilie in Darmstadt geboren, besuchte das Pädagogium und wurde mit finanzieller Hilfe des Großherzogs Künstler. Ludwig I. von Hessen-Darmstadt belohnte sein Talent, in dem er ihn bereits 1822 zum Theater- und 1826 zum Hofmaler ernannte. Der Kern seines künstlerischen Lebenswerkes, das zwischen 1839 und 1876 entstand, umfasst annähernd 200 Prospekte der bedeutendsten öffentlichen und privaten Gebäuden in Darmstadt und der Umgebung, die sich heute das Schlossmuseum und das Porzellanmuseum in Darmstadt teilen.

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Alexa Beatrice Christ, die beide Häuser leitet, zeigt im Schlossmuseum unter dem Titel „Das alte Darmstadt“ eine Auswahl der frisch restaurierten, farbigen Gouachen aus beiden Beständen. Die Vielfalt und der große Reichtum machen die Bilderfolge zu einem einzigartigen Dokument der baugeschichtlichen Vergangenheit und führt den Betrachter ins biedermeierliche Darmstadt der ehemaligen Residenz, die architektonisch überwiegend noch aus dem Klassizismus lebt. Die Leiterin des Museums führt die Mitglieder des Kunst Archivs!

Eintritt mit Führung: 6,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei
Treffpunkt: um 18 Uhr Foyer des Schlossmuseums im Residenzschloss

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Führung auf der Mathildenhöhe: „Das Neue frisch zu wagen“ Großherzog Ernst Ludwig zum 150. Geburtstag

DO 15. NOVEMBER 2018

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Franz von Stuck, Porträt Großherzog Ernst Ludwig von
Hessen und bei Rhein, um 1907, © Institut Mathildenhöhe / Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Foto: Gregor Schuster

Das Museum Künstlerkolonie/Institut Mathildenhöhe richtet vom 21. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019 eine Jubiläumsausstellung zu Leben und Werk des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937) ein. Es wird sich nicht um eine reine biographische Ausstellung handeln, sondern um die Präsentation des künstlerischen Schaffens des vielfach begabten Großherzogs.

Ernst Ludwig war, wie es treffend sein Sohn Prinz Ludwig formulierte, ein höchst sensibler und künstlerisch sehr fein empfindender Mensch, in „dessen Wesen [...] sich mit künstlerischer Empfänglichkeit und Fantasie eine ebenso starke Begabung für das Praktische verband. [...] Einfühlendes Verständnis für Menschen und die Probleme der bildenden Künstler waren die geistige Grundlage für die Gründung der Künstlerkolonie.“ Erstmals werden seine Gedichte, Kompositionen für Klavier, ein Theaterstück, Bühnenbilder, sowie expressive Aquarelle, bis hin zu Zeugnissen seines mäzenatischen Projektes der Künstlerkolonie als Gesamtkunstwerk vorgestellt. Der Direktor des Institut Mathildenhöhe und Kurator der Ausstellung Dr. Philipp Gutbrod wird die Mitglieder des Kunstarchivs am Donnerstag, 15. November 2018 führen.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei
Treffpunkt: 18 Uhr vor dem Haupteingang des Museums Künstlerkolonie

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Künstlergespräch: Die Qual der Wahl – Thema Material

DO 8. NOVEMBER 2018

Mit der Wahl des Materials trifft der Künstler eine weitreichende Entscheidung für den Arbeitsprozess und die Aura des entstehenden Kunstwerkes. In unserer Gesprächsrunde werden viele der beteiligten Künstler im Diskurs über ihren Zugang zur dinglichen Materialität und „ihrem“ spezifischen Material sprechen. Der schönste Erfolg des Gesprächs wäre, wenn die Besucher die Gesprächsrunde mit eigenen Beiträgen erweitern und eine lebhafte Diskussion zum Thema entsteht.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

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Beuys-Führung im Hessischen Landesmuseum: „Kupfer, Fett und Filz” mit Dr. Gabriele Mackert

MI 24. OKTOBER 2018

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Joseph Beuys, Block Beuys, Stuhl mit Fett, 1963
© Hessisches Landesmuseum Darmstadt, VG Bild-Kunst Bonn 2018
Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD

Josef Beuys kommt innerhalb der Kunst der Moderne eine Schlüsselstellung zu, die „Scharnier“- Funktion hat: Nach seiner propagierten Erweiterung des Kunstbegriffs war in der bildenden Kunst nichts mehr so, wie es zuvor war.

Beuys, der Schamane, der Erfinder der sozialen Plastik, der höchst politisch, gesellschaftlich, philosophisch, anthroposophisch denkende und auf die Geschichte bezogen arbeitende Künstler, veränderte die Kunst Mitte des 20. Jahrhunderts radikal und global. Neben dem geistig-philosophischen Überbau wies er immer auch dem Material eine zentrale, mythisch überhöhte Bedeutung zu: Kupfer, Fett und Filz!

Die neue Sammlungsleiterin der Moderne vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Dr. Gabriele Mackert, wird die Mitglieder des Kunst Archivs durch den Block Beuys führen und in besonderer Weise auf Material im Werk des Jahrhundertkünstlers interpretierend und deutend eingehen.

Ermäßigter Eintritt mit Führung: 7,- Euro
Treffpunkt: Foyer des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, 18 Uhr

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Atelierbesuch: Kunst im Viererpack. Neue Ateliers in der Adelungstraße

SA 20. OKTOBER 2018

Im März 2017 haben sich vier Künstler in der Adelungstraße 33 zusammengefunden, um „Adelung 33“ zu gründen. Die Ateliergemeinschaft hat kein gemeinsames Programm oder eine künstlerische Zielsetzung. Es sind vier Künstler unterschiedlicher Prägung, die unter einem Dach in einem großen, strukturierten, und die Belange jedes Einzelnen eingerichteten Raums, ihre Kunst machen. Die vor etwa einem Jahrzehnt aus Berlin gekommene Künstlerin Marita Damkröger und der Fotograf, Objektemacher und Installationskünstler Stefan Mayer-Twiehaus, haben den Raum im ehemaligen Häuserbad gefunden und bald kamen Zoya Sadri und Hans Schlappa dazu.

Adelung-33

Während Hans Schlappa mit seinen Bildern in der Tradition des Tafelbildes und der klassisch aufgefassten Zeichnung steht, überschreitet Zoya Sadri die Zweidimensionalität des Papiers und der Leinwand, um mit Mischtechniken, Pappmaschee und Draht in die dritte Dimension zum Bildobjekt vorzudringen. Stefan Mayer-Twiehaus arbeitet mit dem Faden, reduziert auf die Linie, im Bild, im Objekt und in der Fotografie. Nach großformatigen Ölbildern, die aus einer dichten und energetisch aufgeladenen Farbigkeit leben, ist Marita Damkröger zu einer schwebenden Aquarellmalerei mit vielen Schichten und Farbabstufungen gekommen. Ein Konzept, dass aus Farbe lebt und dennoch in der meditativen Setzung einen Weg in die Monochromie beschreitet.

Bei unserem Atelierbesuch werden wir vier künstlerische Positionen kennenlernen und gemeinsam mit den Künstlern über ihre Arbeit diskutieren.

Um Anmeldung im Kunst Archiv wird bis zum 18. Oktober 2018 gebeten.
Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei Treffpunkt: Adelungstraße 33, 15 Uhr

Kunstreise nach Hannover, Hildesheim und Derneburg

12. – 14. OKTOBER 2018

Unsere meist dreitägigen Herbst-Kunstreisen wollen mit sachkundiger Führung den Blick auf die Kunst von Regionen und Städten quer durch Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern schärfen. In diesem Jahr geht die Reise in die Hauptstadt Niedersachsens, Hannover, mit geplanten Abstechern nach Hildesheim und Derneburg.

Der Stadtkern Hannovers wird bestimmt durch die gotische Backsteinkirche am Markt, das alte Rathaus und der wiederaufgebauten Altstadt. Die Geschichte der Stadt ist in einer Ausstellung im prunkvollen Neuen Rathaus dokumentiert. Mit dem Sprengel Museum, das wir besuchen werden, gehört Hannover zu den ausgewiesenen Kunststätten in Deutschland. Dort ist vor allem Kunst des bedeutenden Merz-Künstlers Kurt Schwitters zu sehen, aber auch Arbeiten vieler zentraler Künstler aus Deutschland und der ganzen Welt. Viele Kunstwerke sind im öffentlichen Raum Hannovers installiert, die wir bei einem Stadtrundgang besichtigen werden. Zudem ist der Besuch eines Künstlerateliers geplant.

Nur 30 Kilometer entfernt liegt Hildesheim am Flüsschen „Innerste“. Besichtigen wollen wir dort den Hildesheimer Dom mit der berühmten Christussäule und der zweiflügligen Bernwardstür, die biblische Reliefszenen darstellt und die vorromanische Michaeliskirche, dessen Kulisse die Rückseite einer Zwei-Euro-Münze ziert. Beide Bauten sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Im östlich gelegenen Altarraum der Michaeliskirche wurden im Dezember 2008 von dem Darmstädter Bildhauer Thomas Duttenhoefer geschaffene Prinzipalstücke (Kruzifix, Altar, Kanzel und Lesepult) installiert und zwei Jahre später durch einen Taufbaum ergänzt. Weiterhin ist die Besichtigung des zentralen Marktplatzes mit Rathaus, Tempelhaus und Wedekindhaus geplant.

Als dritte Station steht die idyllische Kleinstadt Derneburg mit seiner geschichtsträchtigen Schlossanlage auf dem Reiseverlauf. 31 Jahre war das Schloss im Besitz des international bekannten deutschen zeitgenössischen Malers Georg Baselitz, der sein umfangreiches Werk dort schuf. 2006 erwarb der amerikanische Broker und Kunstsammler Andrew J. Hall das Schloss und baute es ausstellungsgereicht zur „Hall Art Foundation“ um.

Ein genauer Reiseplan liegt ab Ende August 2018 vor. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

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Ausstellungsführung: „Material – Sprache der Kunst“

DO 27. SEPTEMBER 2018

Der Kurator der Ausstellung, Claus K. Netuschil, führt durch die Ausstellung „Material – Sprache als Kunst“ und wird neben den künstlerischen Positionen auf alle von den Künstlern verwendeten Materialien und Werkstoffe eingehen. Alle Substanzen, Stoffe und Materialien der Welt stehen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit nach der Erweiterung des Kunstbegriffs im frühen und mittleren 20. Jahrhunderts den Künstlern zur Verfügung.

Joachim-Kuhlmann

Joachim Kuhlmann

In seiner Führung geht der Kurator auch auf die kunsthistorischen Wurzeln eines erweiterten Materialeinsatzes ein. Die Ausstellung gibt einen Einblick in 19 Positionen künstlerischen Schaffens in Darmstadt.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Ausstellungseröffnung: „Material – Sprache der Kunst“ Künstler aus Darmstadt

SO 9. SEPTEMBER 2018

Zur Eröffnung der Ausstellung  am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie  und Freunde sehr herzlich in die Räume des Kunst Archivs ein // Es sprechen der Bildhauer Joachim Kuhlmann und der Claus K. Netuschil.

Die große Jahresausstellung des Kunst Archivs wird am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr eröffnet und zeigt 19 künstlerische Positionen aus Darmstadt. An der Ausstellung sind beteiligt Ariel Auslender, Christa Berz, Gloria Brand, Gudrun Cornford, Hagen Hilderhof, Sehriban Köksal-Kurt, Joachim Kuhlmann, Jürgen Langer, Klaus Lehmann, Sheena Meyer, Werner Neuwirth, Dina Rautenberg, Vera Röhm, Doris Schäfer, Victor Schönrich, Sigrid Siegele, Ortrud Sturm, Peter Thoms und Lei Xue.


Zur Eröffnung ist ein Konzert mit Nikolaus Heyduck und Charles Neuweger geplant, bei dem Musik selbst als Material hörbar sein wird. Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Parallelprogramm. Der Eintritt der Ausstellungseröffnung ist für alle Besucher frei.

Eine weittragende Entscheidung innerhalb der künstlerischen Arbeit und der Formfindung, gerade für zeitgenössische Künstler, ist die Wahl des Materials als Träger der künstlerischen Idee. In unserer Ausstellung entsteht in diesem Sinne ein spannender Dialog zwischen künstlerischer Idee und Material. In unserer Werkschau „Material – Sprache der Kunst“ sollen die Texturen der unterschiedlichsten Materialien, wie Holz, Keramik, Ziegelstein, Glas, Draht, Porzellan, Haare, Textiles, Kunststoff, Eisen, Blei, Folie, Fundstücke, Plexiglas und Naturales, wie Moos und Flechten u.a. sichtbar werden, die in der künstlerischen Form Gestalt erhalten haben. Dabei geht es zuerst, nach dem sinnfälligen Einsatz des Materials innerhalb der Ausstellung, um die Korrespondenz der Materialien und der jeweils künstlerischen Positionen der beteiligen Künstler. Jeder Werkstoff birgt künstlerisches Potential. Ein herausragendes Beispiel ist der Jahrhundertkünstler Josef Beuys mit seinen Materialien Fett, Filz und Kupfer, die er künstlerisch umwidmete und über die artifizielle Sprache hinaus zum Mythos stilisierte.

Mehr Informationen hier —>>>

Dauer der Ausstellung: 9. September bis 14. Dezember 2018

Das vollständige Programm von August bis Dezember 2018 können Sie hier runterladen —>>>

Die wunderbare Welt des Esteban Fekete

In der letzten öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Der Farbe verpflichtet! Highlights aus Esteban Feketes Werk“, am Donnerstag, 12. Juli 2018 um 19.00 Uhr führt Claus K. Netuschil entlang der ausgestellten Werke, die sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegen und geht auf die vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten ein. Es werden dabei die ungarischen, türkischen, argentinischen, irischen und letztlich deutschen Einflüsse, vor allem des Odenwaldes vorgestellt.

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Durch seine Freude am Experimentieren mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Medien, lässt sich Feketes Œuvre in keine der gängigen Kunstrichtung einordnen. Neben Hinterglasbildern, Emaillen, Pastellen, Zeichnungen, Stein- und Holzskulpturen, Buchkunst, Druckplatten und vielem mehr, etablierte sich Esteban Fekete vor allem und herausragend als Holzschneider und Maler. Das Kunst Archiv bewahrt mit mehreren tausend Arbeiten große Teile seines Nachlasses, darunter, das gesamte druckgrafische Werk, Ölbilder, Zeichnungen und Holz- und Steinskulpturen.

Die Führung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Der Eintritt kostet 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archiv frei.

Ausstellung bis 13. Juli 2018. Esteban Fekete. Der Farbe verpflichtet!, Highlights aus dem Gesamtwerk.

Weitere Informationen als PDF hier zum Runterladen >>>>

Bitte beachten Sie zudem die Sommerpause im Kunst Archivs, die vom 17. Juli bis einschließlich 20. August 2018 reicht.

Mit der großen Themenausstellung „Material. Künstler aus Darmstadt“ mit rund 20 künstlerischen Positionen, die am Sonntag, 9. September 2018 um 11.00 Uhr eröffnet wird, beginnt das zweite Halbjahresprogramm des Kunst Archivs.

Vortex Garten auf der Mathildenhöhe Darmstadt

SA 30. JUNI 2018

Zum Ausklang des Halbjahresprogrammes 2018 besuchen wir den Vortex (lat. Wirbel) Garten, ein Privatgarten am Fuße der Mathildenhöhe mit dem Haus Martinus, das 1921 von dem Architekten Jan Hubert Pinand erbaut wurde. Mit großem künstlerischem Gespür hat der Eigentümer des 1.600 qm² großen Gartens, Henry Nold, Kunstwerke in der ganzen Welt erworben und versucht die Artefakte aus den unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander zu verbinden.

Mit seinem Garten hat Henry Nold als Gesamtkunstwerk, im Sinne der Stilkunstbewegung der Mathildenhöhe um 1900, einen Raum der Ruhe und der Stille in der hektischen Großstadt geschaffen, der historische Architektur und Natur mit üppiger Vegetation zusammenführt. Mit unserem Besuch wollen wir der Intention des Eigentümers nachspüren, der die Idee der Lebensreform in Rückbesinnung auf die antike Situation der Agora mit seinem Gartenparadies fortführt.

Sommerpause im Kunst Archiv vom 3. Juli bis 10. August 2018