Führung durch die Ausstellung: Zwei vom Bauhaus. Gertrud und Alfred Arndt

DO 7. MÄRZ 2019

In unserer zweiten Ausstellungsführung geht es um die beiden Menschen Gertrud und Alfred Arndt, die hinter ihren Arbeiten stehen. Anhand des jeweiligen Werkes werden die Lebensstationen von Gertrud und Alfred Arndt sichtbar. Geplant sind auch Beiträge von Zeitzeugen.


Bildnachweis
© Nachlass Consemüller © Archiv Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19

 Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Führung: Das Neue frisch zu wagen. Großherzog Ernst Ludwig zum 150. Geburtstag

DO 14. FEBRUAR 2019

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Grossherzog Ernst Ludwig

Noch bis zum 24. Februar 2019 zeigt das Museum Künstlerkolonie / Institut Mathildenhöhe eine Jubiläumsausstellung zu Leben und Werk des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937). Wegen des großen Zuspruchs an unserer ersten Führung bieten wir nun eine zweite Führung durch die Ausstellung an und danken allen Mitarbeitern der Mathildenhöhe sehr herzlich für ihr Entgegenkommen.

Es ist keine biographische Ausstellung, sondern eine Präsentation des künstlerischen Schaffens des vielfach begabten Großherzogs. Erstmals werden seine Gedichte, Kompositionen für Klavier, ein Theaterstück, Bühnenbilder, sowie expressive Aquarelle, bis hin zu Zeugnissen seines mäzenatischen Projektes der Künstlerkolonie als Gesamtkunstwerk vorgestellt.

Der Direktor des Instituts Mathildenhöhe und Kurator der Ausstellung Dr. Philipp Gutbrod wird unsere Mitglieder und Gäste am Donnerstag, 14. Februar 2019 um 17.00 Uhr führen.

Wir bitten um Anmeldung im Kunst Archiv. Treffpunkt: 17.00 Uhr vor dem Haupteingang des Museums Künstlerkolonie Eintritt: 5,- Euro (erm. 3,- Euro) Führung: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs ist beides frei


Zwischen Malerei und Fotografie. Führung durch die Gertrud und Alfred Arndt-Ausstellung

DO 7. FEBRUAR 2019

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© Archiv Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19

Unsere Ausstellung stellt das Werk der beiden Bauhaus-Künstler Gertrud und Alfred Arndt vor. In unserer Führung gehen wir auf die Malerei, die Mischtechniken und die grafischen Experimente Alfred Arndts ein, die von 1924 bis in die 1970er Jahre entstanden sind. Im Zentrum der Führung durch den Ausstellungsteil von Gertrud Arndt steht die Fotografie, vor allem ihre Maskenbilder. Das künstlerische Wirken des Künstlerpaares wird im Kontext der Bauhausidee und der zeitgenössischen Kunst um die Mitte des 20. Jahrhunderts eingeordnet und interpretiert.

Die Führung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro / für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Ausstellungseröffnung: Gertrud und Alfred Arndt. Zwei Bauhaus-Künstler in Darmstadt

SO 20. JANUAR 2019

Am Sonntag, 20. Januar 2019, um 11.00 Uhr eröffnet Claus K. Netuschil das Bauhaus-Jahr im Kunst Archiv anlässlich der hundertjährigen Gründungswiederkehr der Kunsthochschule, die das 20. Jahrhundert nachhaltig prägte.

Bildnachweis
© Nachlass Consemüller © Archiv Alfred und Gertrud Arndt Darmstadt, Bauhaus-Archiv Berlin, VG Bildkunst 2018/19

Als „Urbauhäusler“ bezeichnete Walter Gropius den späteren Bauhaus-Meister Alfred Arndt (1898- 1976), der von 1921 bis 1926 am Bauhaus studierte und von 1929 bis1931 als Lehrer am Bauhaus tätig war. Die frühen Arbeiten des Malers und Architekten waren der Neuen Sachlichkeit verpflichtet. Ab 1929 ist sein Werk von abstrakt-surrealen Öl- und Temperabildern geprägt, die mit einer stilisierten Figürlichkeit korrespondieren. In der Nachkriegszeit zog Alfred Arndt mit seiner Frau Gertrud nach Darmstadt, wo er mit Kohle, Bleistift und Tusche, schließlich mit Lichtgrafik experimentierte und parallel als Architekt arbeitete.

Gertrud Arndt (1903-2000), die ursprünglich Architektin werden wollte, fand den Weg innerhalb ihres Studiums am Bauhaus schnell in die Weberei, in der sie von 1923 bis 1927 arbeitete. Sie steht für die abstrakt-geometrisierte Farbanordnung in textilen Wand- und Bodenarbeiten. Fast ein Jahrzehnt lang widmete sie sich ab 1926 der Fotografie und gilt heute als eine der profiliertesten Bauhaus-Fotografinnen. Die Ausstellung verbindet die nie in diesem Umfang gezeigten Bilder aus den verschiedenen Werkphasen des Bauhaus-Meisters Alfred Arndt mit den eindrucksvollen Fotografien der Bauhaus-Künstlerin Gertrud Arndt. Die Ausstellung ist bis zum 29. März 2019 im Kunst Archiv zu sehen und wird von mehreren Parallelveranstaltungen begleitet. Geplant ist auch ein Katalog.

Die Eröffnung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt frei. Beginn der Veranstaltung: 11.00 Uhr

Vortrag/Lesung: Erinnerung an Hermione von Preuschen. Der Künstlerin zum 100. Todestag

MI 12. DEZEMBER 2018

Wenn es eine unangepasste und antibürgerliche Frau im späten 19. Jahrhundert gab, war es die Darmstädter Malerin und Schriftstellerin Hermione von Preuschen (1854-1918). Die emanzipierte Künstlerin durchbrach vielfach das weibliche Rollenklischee ihrer Zeit. Zu dem war sie höchst produktiv als Autorin von Romanen, Texten und Gedichten und etablierte sich als freie Malerin, nachdem sie 1869 bis 1871 (!) bei Hans Gude und vor allem bei Ferdinand Keller an der Karlsruher Akademie studierte.

Preuschen

Sie galt als die Erfinderin des „historischen Stilllebens“. Nach der Ablehnung ihres großformatigen Bildes „Mors Imperator“ durch die Jury der Berliner Akademie-Ausstellung, stellte sie das Bild 1887 kurzerhand auf eigene Faust aus. Das brachte ihr eine Klage wegen Majestätsbeleidigung ein, das Bild aber erlangte europäische Bekanntheit und Bedeutung. Hermione von Preuschen lebte längere Zeit in Paris und Rom und unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa, die USA, nach Nordafrika und Asien. Sie war zweimal verheiratet und hatte zwei Töchter, die ihre Selbstbiographie „Roman meines Leben“ herausgaben. Unsere gemeinsame Veranstaltung mit der Luise-Büchner-Gesellschaft erinnert mit Texten, Gedichten und Selbstzeugnissen an die eigenwillige Künstlerin.

Eintritt: 5,- EUR, Mitglieder des Kunst Archivs und der Luise-Büchner-Gesellschaft frei.
Treffpunkt: Vortragsraum des Literatutahauses, 19 Uhr

Künstlerführung: „Material – Sprache der Kunst“

DO 29. NOVEMBER 2018

In unserer Künstlerführung gehen mehrere der beteiligten Künstler auf die Werke ihrer Kollegen und ihre eigenen Arbeiten ein. Im anschließenden Gespräch mit den Besuchern soll über den Stellenwert des Materials in der zeitgenössischen Kunst diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Führung im Schlossmuseum: Das nach-klassizistische Darmstadt. Der Bilderzyklus von Ernst August Schnittspahn

DO 22. NOVEMBER 2018

Er galt nicht als der begabteste der Darmstädter Maler, einer der fleißigsten und anschaulichsten war er allemal. Ernst August Schnittspahn (1795-1882) wurde in eine Hofgärtnerfamilie in Darmstadt geboren, besuchte das Pädagogium und wurde mit finanzieller Hilfe des Großherzogs Künstler. Ludwig I. von Hessen-Darmstadt belohnte sein Talent, in dem er ihn bereits 1822 zum Theater- und 1826 zum Hofmaler ernannte. Der Kern seines künstlerischen Lebenswerkes, das zwischen 1839 und 1876 entstand, umfasst annähernd 200 Prospekte der bedeutendsten öffentlichen und privaten Gebäuden in Darmstadt und der Umgebung, die sich heute das Schlossmuseum und das Porzellanmuseum in Darmstadt teilen.

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Alexa Beatrice Christ, die beide Häuser leitet, zeigt im Schlossmuseum unter dem Titel „Das alte Darmstadt“ eine Auswahl der frisch restaurierten, farbigen Gouachen aus beiden Beständen. Die Vielfalt und der große Reichtum machen die Bilderfolge zu einem einzigartigen Dokument der baugeschichtlichen Vergangenheit und führt den Betrachter ins biedermeierliche Darmstadt der ehemaligen Residenz, die architektonisch überwiegend noch aus dem Klassizismus lebt. Die Leiterin des Museums führt die Mitglieder des Kunst Archivs!

Eintritt mit Führung: 6,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei
Treffpunkt: um 18 Uhr Foyer des Schlossmuseums im Residenzschloss

Führung auf der Mathildenhöhe: „Das Neue frisch zu wagen“ Großherzog Ernst Ludwig zum 150. Geburtstag

DO 15. NOVEMBER 2018

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Franz von Stuck, Porträt Großherzog Ernst Ludwig von
Hessen und bei Rhein, um 1907, © Institut Mathildenhöhe / Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Foto: Gregor Schuster

Das Museum Künstlerkolonie/Institut Mathildenhöhe richtet vom 21. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019 eine Jubiläumsausstellung zu Leben und Werk des Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868-1937) ein. Es wird sich nicht um eine reine biographische Ausstellung handeln, sondern um die Präsentation des künstlerischen Schaffens des vielfach begabten Großherzogs.

Ernst Ludwig war, wie es treffend sein Sohn Prinz Ludwig formulierte, ein höchst sensibler und künstlerisch sehr fein empfindender Mensch, in „dessen Wesen [...] sich mit künstlerischer Empfänglichkeit und Fantasie eine ebenso starke Begabung für das Praktische verband. [...] Einfühlendes Verständnis für Menschen und die Probleme der bildenden Künstler waren die geistige Grundlage für die Gründung der Künstlerkolonie.“ Erstmals werden seine Gedichte, Kompositionen für Klavier, ein Theaterstück, Bühnenbilder, sowie expressive Aquarelle, bis hin zu Zeugnissen seines mäzenatischen Projektes der Künstlerkolonie als Gesamtkunstwerk vorgestellt. Der Direktor des Institut Mathildenhöhe und Kurator der Ausstellung Dr. Philipp Gutbrod wird die Mitglieder des Kunstarchivs am Donnerstag, 15. November 2018 führen.

Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei
Treffpunkt: 18 Uhr vor dem Haupteingang des Museums Künstlerkolonie

Künstlergespräch: Die Qual der Wahl – Thema Material

DO 8. NOVEMBER 2018

Mit der Wahl des Materials trifft der Künstler eine weitreichende Entscheidung für den Arbeitsprozess und die Aura des entstehenden Kunstwerkes. In unserer Gesprächsrunde werden viele der beteiligten Künstler im Diskurs über ihren Zugang zur dinglichen Materialität und „ihrem“ spezifischen Material sprechen. Der schönste Erfolg des Gesprächs wäre, wenn die Besucher die Gesprächsrunde mit eigenen Beiträgen erweitern und eine lebhafte Diskussion zum Thema entsteht.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

Beuys-Führung im Hessischen Landesmuseum: „Kupfer, Fett und Filz” mit Dr. Gabriele Mackert

MI 24. OKTOBER 2018

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Joseph Beuys, Block Beuys, Stuhl mit Fett, 1963
© Hessisches Landesmuseum Darmstadt, VG Bild-Kunst Bonn 2018
Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD

Josef Beuys kommt innerhalb der Kunst der Moderne eine Schlüsselstellung zu, die „Scharnier“- Funktion hat: Nach seiner propagierten Erweiterung des Kunstbegriffs war in der bildenden Kunst nichts mehr so, wie es zuvor war.

Beuys, der Schamane, der Erfinder der sozialen Plastik, der höchst politisch, gesellschaftlich, philosophisch, anthroposophisch denkende und auf die Geschichte bezogen arbeitende Künstler, veränderte die Kunst Mitte des 20. Jahrhunderts radikal und global. Neben dem geistig-philosophischen Überbau wies er immer auch dem Material eine zentrale, mythisch überhöhte Bedeutung zu: Kupfer, Fett und Filz!

Die neue Sammlungsleiterin der Moderne vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Dr. Gabriele Mackert, wird die Mitglieder des Kunst Archivs durch den Block Beuys führen und in besonderer Weise auf Material im Werk des Jahrhundertkünstlers interpretierend und deutend eingehen.

Ermäßigter Eintritt mit Führung: 7,- Euro
Treffpunkt: Foyer des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, 18 Uhr