Winterpause

Winterferien im Kunst Archiv vom 17. Dezember 2017 bis 9. Januar 2018

Das Kunst Archiv Darmstadt e.V. wünscht allen Mitgliedern und Kunstinteressierten festliche und besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018! Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Treue und freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr, wohlgestimmt auf die Kunst, wiederzusehen. Die Räume des Kunst Archivs, in denen gegenwärtig unsere facettenreiche Ausstellung zur Kunst der 1960er Jahre in Darmstadt zu sehen ist, sind ab Dienstag, 9. Januar 2018 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet

Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur in Darmstadt um

BIS FR 23. MÄRZ 2018

Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur in Darmstadt um 1960“ Leuchtende Farben, gestische Strukturen, aber auch Grauwerte und dunkle Bilder beherrschen die aktuelle Ausstellung des Kunst Archivs. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann um 1960 ein zweiter künstlerischer Aufbruch in das für Darmstadt unbekannte Neuland der Abstraktion!

Galt der erste kulturelle Aufbruch nach 1945, in einer völlig zerstörten Stadt, der Musik, der Literatur und dem Theater, so etablierten sich, in einer Welt der figurativen und gegenstandbezogenen Kunst die gestischen Maler, die abstrakten Bildhauer, die informellen Künstler: aus Berlin, Brüssel, Bremerhaven und Siebenbürgen, aus Zeitz und Amerika, aber auch aus Darmstadt, fanden die abstrakten Maler und Bildhauer zusammen, um hier Gegenstand und Realismus durch gestische, konstruktive und informelle Kunst abzulösen.

60_Jahre_Eroeffnung

In Darmstadt wirkten Einzelkünstler, die gemeinsam eine starke Position der Abstraktion begründeten, die mit unserer Ausstellung zum ersten Mal in diesem Umfang gewürdigt werden. Künstlernamen wie Peter Steinforth (1923-1981), Paul Fontaine (1913-1996), Etzel Klomsdorff (1920-1985), Bruno Erdmann (1915-2003), Wolf Hoppe (1920-1992), H. O. Müller-Erbach (1921-1984), Robert Preyer (1930- 2014), Roswitha von Blumenthal (1926-2012), Charlotte Prinz (1904-1993), Georg von Kováts (1912- 1997) u.a. stehen für malerische Geste, große, abstrakte Form und für eine erklärte Nonfiguration.

Öffnungszeiten des Kunst Archivs: Di bis Fr 10.00-13.00 Uhr, Do 10.00-18.00 Uhr

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Führung durch die Ausstellung

DO 18. JANUAR 2018

Die Sprache der Kunst um 1960 ist verstehbar aus Geste und Abstraktion! Das Formenvokabular der Kunst dieser Zeit führte aus heutiger Betrachtung zu einem eigenständigen Stil, an dem die Darmstädter Künstler regional und überregional ihren Anteil dazu beitrugen. Im Mittelpunkt der Führung stehen die ausgestellten Werke von vierzehn Künstlern aus Darmstadt.

Die Veranstaltung findet um 19.00 Uhr in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei

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Zwischen Generalsanierung und Welterbe-Antrag. Dr. Philipp Gutbrod berichtet über den Stand der Dinge auf der Mathildenhöhe

DO 7. DEZEMBER 2017

Die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe in Darmstadt, die Großherzog Ernst Ludwig 1899 begründete und Architektur, Design und Kunst mit dem alltäglichen Leben verbinden sollte, ist ein wichtiges Zentrum des Jugendstils innerhalb Deutschlands und Europas. Die überregionale, kunsthistorische und kulturelle Bedeutung der Künstlerkolonie und der geistige Impuls der Lebensreformbewegung für den Weg ins 20. Jahrhundert führten im Juni 2014 zur Bewerbung als UNESCO-Welterbe. Seit dieser Zeit wird in vielen Gremien und Ämtern der Stadt an dem Antrag gearbeitet.

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Parallel haben im Juni 2017 der Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch, der Kulturreferent Dr. Ludger Hünnekens, der betreuende Architekt Till Schneider gemeinsam mit dem Direktor des Institut Mathildenhöhe, Dr. Philipp Gutbrod, den Startschuss zur Generalsanierung des Ausstellungsgebäudes auf der Mathildenhöhe gegeben. Bis zum Frühjahr 2019 soll die umfangreiche Sanierung fertiggestellt werden. Ein Jahr später, 2020, wird über den UNESCO-Titel entschieden. In seinem Vortrag gibt Dr. Philipp Gutbrod einen Überblick zur Welterbe-Bewerbung und berichtet mit einer begleitenden Bildpräsentation über den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr

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Kunst für Alle! Kunstauktion zugunsten des Kunst Archiv Darmstadt e.V.

SA 25. NOVEMBER 2017

Hier der Link zur Auktionsliste_2017

Es ist eine der schönsten Erinnerungen an unser 30. Jubiläumsjahr 2014: Die heutige Ministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, offerierte die Kunstwerke, die versteigert wurden, Heinrich Troeger und Bernd Freese, erfahren im Umgang mit Geld und dem internationalen Auktionsgeschehen, waren für den geordneten administrativen Ablauf zuständig und, schweißgebadet, aber mit dem guten Ergebnis von einer Verkaufsquote von 97% sehr zufrieden: der erste Vorsitzende Claus K. Netuschil.

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Das Ergebnis wollen wir in diesem Jahr toppen! Viele Freunde und Mitglieder schenken uns immer wieder Kunstwerke, die sie, wenn sie nichts mit Darmstädter Kunst zu tun haben, zur Förderung der vielen Projekte des Kunst Archivs zur Verfügung stellen. Aus unserer Sammlung bieten wir selbstverständlich nichts an und verkaufen daraus nichts! Manchmal handelt es sich, so bei druckgraphischen Blättern, um Doubletten, oder auch um Geschenke von Künstlern, die die Arbeit des Kunst Archivs mit ihrer Kunst fördern wollen.

Helfen Sie mit, erneut ein gutes Auktionsergebnis zu erzielen und steigern Sie mit, was das Zeug hält: Kunstwerke für Ihre eigenen vier Wände, Geschenke für Familie und Freunde – immerhin: es steht Weihnachten vor der Tür. Zur Auktion erscheint ein kleines Katalog-Faltblatt mit allen Abbildungen und Angaben zum Versteigerungsgut. Eine ganze Woche vorher und am konkreten Versteigerungstag besteht die Möglichkeit die Kunstwerke genau in Augenschein zu nehmen. Steigern Sie mit und helfen Sie damit auf diesem Wege bei der Umsetzung von Vorhaben, die in den kommenden Jahren im Kunst Archiv anstehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und großes Kaufglück bei der Auktion: Zum Ersten, zum Zweiten und … zum Dritten!

Vorbesichtigung im Kunst Archiv ist von Dienstag, 21. November bis Freitag, 24. November 2017 zu den gewohnten Öffnungszeiten. Am Samstag, 25. November 2017 kann das Auktionsgut von 11-14 Uhr besichtigt werden. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Der Eintritt ist frei Beginn der Veranstaltung: 15.00 Uhr

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Führung durch die Ausstellung: Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur der 1960er Jahre in Darmstadt

DO 16. NOVEMBER 2017

Die Welt hatte sich um 1960 gravierend verändert. Den Kriegsschutt hatten die Trümmerfrauen weggeräumt, die sogenannte „Stunde Null“ war längst verflogen und die übertriebene Lebenslustigkeit der 50er Jahre gehörte ebenfalls der Geschichte an. Neue Architektur und Design ließen den heute schon museal gesammelten Kitsch der 50er Jahre – Ausdruck des Lebensgefühls im ersten Nachkriegsjahrzehnt – zurück und besannen sich auf Konstruktion, auf die Ideen des Bauhauses, auf Klarheit und Funktion! Das Anknüpfen an realistische und expressive Traditionslinien in der Malerei und Skulptur, verbrämt mit Stilelementen der 50er Jahre, verschoben sich zu einer ungegenständlichen Kunst zwischen Geste und Abstraktion.

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In seiner Führung wird der Kurator der Ausstellung Claus K. Netuschil auf die unterschiedlichen Wege der einzelnen Künstler der Ausstellung eingehen und sie im Zusammenhang mit dem politisch-gesellschaftlichen Zeitgeschehen und innerhalb der ästhetischen Diskussion interpretieren.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Eintritt: 5,- Euro, für Mitglieder des Kunst Archivs frei Beginn der Veranstaltung: 19.00 Uhr

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Kein Herbstfest im Kunst Archiv Darmstadt e.V.

Das geplante Herbstfest mit dem Titel „Der Herbst ist der Frühling des Winters“, dass das Kunst Archiv Darmstadt e.V. für Sonntag, 22. Oktober 2017 vorbereitet hat, muss krankheitsbedingt bedauerlicherweise abgesagt werden! Das Fest wird im ersten Halbjahr 2018 als Frühlingsfest nachgeholt.

Die aktuelle Ausstellung „Geste, Abstraktion und Informel. Malerei und Skulptur in Darmstadt um 1960“, die am vergangenen Sonntag mit großem Zuspruch eröffnet wurde, ist zu den gewohnten Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Die nächste Führung durch die Ausstellung findet am Donnerstag, 16. November 2017 um 19 Uhr statt.

„Der Herbst ist der Frühling des Winters“ (Henri Toulouse-Lautrec) Archiv-Kunst im Kunst-Herbst

DO 16. NOVEMBER 2017

Der Herbst ist ein Fest des Glanzes und der Erfüllung, der Reife und auch des letzten Sonnenstrahls – ganz im poetischen Sinne der Gedichte von Rainer Maria Rilke, Theodor Storm und Friedrich Hebbel: „Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah“. Unter diesem Motto wollen wir allen Mitgliedern, Freunden und Förderern, allen Künstlern, Besuchern und Kunstneulingen das Archiv als einen besonderen Ort der Kunst in Darmstadt offerieren. Mit einer vielgestaltigen Festcollage aus Poesie, Musik und Kunst, mit Büchern und Graphik und – das leibliche Wohl nicht vergessend – mit Essen und Trinken, wollen wir an unserem Tag der offenen Tür alle Kunstinteressierte auf die Tätigkeit und die Ziele, auf die Inhaltlichkeit und die Bedeutung des Kunst Archivs für Darmstadt mit allen Sinnen erfahrbar machen.

der-herbst-ist-der-fruehling

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs, im Foyer und im Vortragsraum des Literaturhauses statt. Beginn der Veranstaltung: 11.00 Uhr mit offenem Ende

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Malerei und Skulptur der 1960er Jahre in Darmstadt. Ausstellungseröffnung: „Geste, Abstraktion und Informel“

SO 15. OKTOBER 2017

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich um 1960 ein zweiter künstlerischer Aufbruch, in, für Darmstadt unbekanntes Neuland: die Abstraktion! Galt der erste kulturelle Aufbruch nach 1945, in einer völlig zerstörten Stadt, der Musik, der Literatur und dem Theater, so etablierten sich, in einer Welt der figurativen und gegenstandbezogenen Kunst, relativ spät und gegenüber anderen Regionen zeitverzögert, die gestischen Maler, die Abstrakten, die Informellen: Aus Berlin, Brüssel, Bremerhaven und Siebenbürgen, aus Zeitz und Amerika, aber auch aus Darmstadt, fanden die abstrakten Maler und Bildhauer zusammen, um hier Gegenstand und Realismus durch gestische, konstruktive und informelle Kunst abzulösen.

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Wolf Hoppe, Malerei (Ausschnitt)

Es entstand keine Künstlergruppe, wie „SPUR“, „CoBrA“, „Wir“ oder wie die Gruppe der Frankfurter Informellen der „Quadriga“. In Darmstadt wirkten Einzelkünstler, die hier im Verbund eine starke Position der Abstraktion begründeten, die mit unserer Ausstellung zum ersten Mal in diesem Umfang gewürdigt wird. Künstlernamen wie Peter Steinforth (1923-1981), Paul Fontaine (1913-1996), Etzel Klomsdorff (1920-1985), Bruno Erdmann (1915-2003), Wolf Hoppe (1920-1992), H. O. Müller- Erbach (1921-1984), Robert Preyer (1930-2014), Roswitha von Blumenthal (1926-2012), Charlotte Prinz (1904-1993), Georg von Kováts (1912-1997) und Helmut Brinckmann (1912-1994) stehen für malerische Geste, große, abstrakte Form und für eine erklärte Nonfiguration. Die Ausstellung ist bis zum 23. März 2018 zu sehen.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Kunst Archivs statt. Beginn der Veranstaltung: 11.00 Uhr

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Kunstreise nach Aachen

6. – 8. OKTOBER 2017

Unsere diesjährige Kunstreise, die wieder von Thomas Huth/rundum kultur vorbereitet und moderiert wird, führt uns für drei Tage nach Aachen! Die Kurstadt am Dreiländereck – Deutschland, Niederlande, Belgien – ist nicht nur AachenDomwegen Industrie und Süßwarenherstellung rund um die Aachener Printen bekannt – sondern auch wegen ihrer Kunst und Kultur. Die Tuchfabrikation war ab 1250 jahrhundertelang eine der wesentlichen Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Aber auch mit der Herstellung von Kupfer und Messing im 16. Jahrhundert kam Aachen ins wirtschaftliche Zentrum Europas.

Aachen war im 8. Jahrhundert die Hauptresidenz Karls des Großen, der vor allem das kulturelle Leben ausbaute und zahlreiche monumentale Gebäude errichten ließ. Die Stadt war von 1802 bis 1825 Bischofssitz. Das Museum Centre Charlemagne präsentiert in einer Dauerausstellung die Geschichte Aachens und die Rolle von Karl dem Großen innerhalb der Stadt.

Das Stadtwahrzeichen, der Aachener Dom, der im Stil der karolingischen Renaissance um 803 fertiggestellt wurde, ist seit 1978 das erste UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland. Er beherbergt die beiden weltbekannten und filigranen, aus purem Gold gefertigten Marien- und Karlsschreine. Die monumentalen, buntgefassten Glasfenster in der Chorhalle, das neobyzantinische Kuppelmosaik im oktogonalen Zentralbau und der Karlsthron, auf dem Karl der Große gekrönt wurde, gehören zu der prunkvollen Ausstattung des Domes. In einer Stadtführung wird u.a. die ursprünglich als Pfalzkapelle von Karl dem Großen, das Rathaus, welches an der Fassade Szenen aus dem Leben des Kaisers darstellt und der Fischmarkt mit der Brunnenfigur „Fischpüddelchen“ besichtigt.

Des Weiteren steht die mittelalterliche Skulpturensammlung im Suermondt-Ludwig-Museum, das Ludwig Forum für Internationale Kunst, der Neue Aachener Kunstverein und – geplant – das Glasmalerei-Museum in Linnich auf dem Programm. Teil der Kunstreise sind auch Besuche in Künstlerateliers.

Den Reiseverlauf, sowie die Leistungen und Kosten erhalten Sie auf Anfrage ab Ende Juli 2017 im Kunst Archiv Darmstadt e.V.

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