Lesungen/Workshops

Lesungen biete ich für Kinder und Erwachsene an.

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Schullesungen unterscheiden sich von Lesungen für Erwachsene in mehreren Punkten (Erkenntnisse aus meinen weit mehr als tausend Schullesungen…)

  • Meistens kommen die Hörer nicht freiwillig, sondern werden zur Lesung “verdonnert”. Wenn sie gut vorbereitet sind, freuen sie sich. Wenn wegen der Lesung eine ungeliebte Stunde ausfällt, freuen sie sich auch. Aber es gibt keine Vorschusslorbeeren, das Publikum will erst einmal gewonnen werden.
  • Jede Lesung ist anders. Auswahl des Textes, Länge der Lesung, Schwerpunkt des Gesprächs … alles hängt von der Gruppe ab, von Alter und Zusammensetzung der Klasse, aber auch von Tages- und Jahreszeit (wehe, es beginnt während der Lesung zum ersten Mal zu schneien …), von Hunger und Durst und Bewegungsdrang der Kinder, davon, ob eine schwierige Klassenarbeit droht oder Ferien vor der Tür stehen, ob die Kinder vorbereitet, ob sie das Zuhören gewöhnt sind, und dann ist immer noch ein kleiner unberechenbarer Anteil übrig, der eine Lesung mitunter zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Für die Lesende wie für die Zuhörer.
  • Kinder sind ein gnadenloses Publikum. Wenn ich beim Vorlesen nachlasse, schalten sie sofort ab und tun auch gar nicht so, als würden sie zuhören. Das kann innerhalb weniger Sekunden passieren. Volle Konzentration ist also gefragt.
  • Kinder trauen sich zu lachen – auch wenn es an der verkehrten Stelle sein könnte.
  • Kinder trauen sich, Fragen zu stellen. (Ausnahme: jenes berüchtigte Alter, in dem jede Form von Interessensbezeugung “uncool” wirken könnte. Aber auch dann kann es klappen). Dumme Fragen gibt es nicht. Wenn ich eine Frage nicht beantworten will, kann ich mich schon wehren. Aber das kommt selten vor.
  • Kinder lassen sich auf so viel mehr ein: auf immer neue Fragen, auf Gedankenspiele, auf Sprachbilder, auf Reime, auf fremdartige Wesen und Welten, in denen alles auf dem Kopf steht, und sogar auf Texte, in denen sie sich selbst in witziger oder ernsthafter Form selbst erkennen. Wie schön ist es, mit Menschen zu tun zu haben, deren Weltbild noch nicht festgezimmert ist!
  • Kinder sind einfach großartig. Es macht so viel Spaß. Fast immer.

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Lesungen:

Altersstufe: ab 2. Klasse, nach oben offen. Auch gerne interessierte Eltern, Lehrer, Studenten …

Honorar: In Abhängigkeit von Aufwand, Entfernung, Zahl der Lesungen … auf Anfrage.

Dauer: 60 bis 90 Minuten je nach Klassenstufe

Ablauf: Ich stelle mich und meine Arbeit vor, lese aus einem ausgewählten Buch , beantworte Fragen, gebe Autogramme. Vor allem in den unteren Klassen beziehe ich die Kinder durch Fragen etc. in den Ablauf ein.

Showprogramm: Ich singe nicht, kann nicht Ukulele spielen, nicht mal Blockflöte, kann nur mäßig zeichnen, so gut wie gar nicht jonglieren – und Feuer spucken darf man in Schulen leider nicht. Kurz: Ein Showprogramm gibt es bei mir nicht. Und so etwas geht – auch im 21. Jahrhundert!

Gut vorlesen kann ich natürlich. Das ist die Grundbedingung für eine Lesung.

Nach meiner Lesung haben die Schüler einen Menschen kennen gelernt, der eine sehr spezielle Arbeit macht, mit deren Ergebnis sie täglich umgehen, der durch seinen Beruf und alles, was dazugehört, sehr speziell im Leben steht … der sie vielleicht sogar ein bisschen inspiriert, im Leben das zu verfolgen, was sie mit Begeisterung tun. Das wünsche ich mir.

+++ Specials +++

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Lesungen aus “P.F.O.T.E.” – ein fast perfekter Hund

PFOTE - Ein fast perfekter Hund von Bettina Obrecht

Zwei Arten von Veranstaltungen sind möglich:

 

a) P.F.O.T.E. – die Lesung

Begleitendes Gespräch mit Schwerpunktthema „Perfektion“ (wie müsste ein perfekter Hund aussehen – möchten wir das überhaupt – und wie sieht es mit dem perfekten Menschen aus…).

Denkbar sind Entwürfe an der Tafel, auf dem Skizzenblock … oder die Aufforderung an die Kinder, mir Bilder ihres perfekten Hundes zu malen.

Teils erzählt, teils gelesen, teils gespielt erleben die Kinder Ausschnitte aus dem Buch „P.F.O.T.E.“

sechs Hunde

***auch für ein erwachsenes Publikum interessant! *****

Am Beispiel dieses Buchs lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Autorin und Illustratorin, die Entwicklung der Geschichte, die Inspiration (Straßenhunde in Sizilien) sehr beispielhaft zeigen. Die Präsentation beginnt mit Fotos von Straßenhunden in Sizilien, die am Anfang des Projekts standen, zeigt frühere gemeinsame Arbeiten von Autorin und Illustratorin, Bezüge zum „Hundethema“, erste Geschichten, erste Skizzen eines Hunde-Comicromans, der dann verworfen wurde zugunsten von P.F.O.T.E. – auch hierfür erste Skizzen, verschiedene Entwürfe für den „perfekten Hund“, Einblicke in die Werkstatt der Illustratorin, die Arbeit im Verlag, bis zum fertigen Buch, der Buchpremiere im Frankfurter Tierheim und dem Lesungsvideo vor sizilianischen Straßenhunden – dort schließt sich der Kreis dann wieder.

Ergänzt wird das Ganze natürlich durch eine Lesung/mehrere kurze Lesungen.

Von jeder gebuchten Präsentation gehen €15,00 an den Tierschutzverein ENPA Castelvetrano/Selinunte

 

Illustrationen über Beamer.

 

OPFERLAND/Thema Mobbing

(ab 6. Klasse)

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Zu “Opferland” biete ich eine erweiterte Lesung mit Workshop zum Thema Mobbing an.

Das Thema “Mobbing” habe ich nicht gewählt, weil es gerade “modern” ist – ich musste mich zwangsläufig in den letzten Jahren intensiv damit beschäftigen … aus meinen Erfahrungen ist unter anderem “Opferland” entstanden.

Die literarische Umsetzung und meine Offenheit im Umgang mit diesem Thema führen in den Gruppen  (die idealerweise nicht mehr als eine Klasse umfassen sollten) oft zu neuen Gesprächen, zu mehr Aufmerksamkeit, zum Überdenken der eigenen Rolle im bösen Spiel – sowohl bei Schülern wie auch bei Lehrern.

Dauer: ca.3 Schulstunden.

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