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Neubau der Bertolt-Brecht-Schule

In zwei Bauabschnitten wird die Schule neu erbaut. Der Wissenschaftstrakt ist schon neu errichtet und bezogen. Der Mittelbau wird abgerissen und an gleicher Stelle neu gebaut. Nach dem Umzug des heutigen “Neuen Foyers” in den neu errichteten Mittelbau soll das “Neue Foyer” dann abgerissen werden.

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Aus einem Abiturthema (siehe unten), das sich fiktiv mit diesen Neubauvorhaben und einer evtl. ergänzenden kulturellen Nutzung auseinandersetzt, ist eine Vision geworden, die vielleicht sogar Wirklichkeit werden kann oder zumindest Gedankenspiel ist, was Schule alles noch sein kann: eine gemeinsame Nutzung von Schüler/Innen und Künstler/Innen. Unter einem gemeinsamen Dach dann Ateliers, Theateraufführungen, Proberäume für Bands, Fotolabor und einiges mehr ….

Hier einige Statements zu diesem Thema ….


NEUN STATEMENTS

Ludger Hünnekens. Kulturreferent der Stadt Darmstadt /// Corinna. H. Abitur 2013. Studiert Gesang /// Dr. Fritz Deppert, Schulleiter von 1974 bis 1996 /// Nosie Katzmann. Über 40 internationale Charthits, Millionen verkaufte CDs weltweit, dutzende Gold- und Platinauszeichungen /// Jonas Zipf, Schauspieldirektor Staatstheater Darmstadt /// Max Füllbier. Brechtschüler. Abi 2013. Aktuell Student der Fotografie an der Folkwangschule in Essen /// Norbert Grossmann, Pianist, Darmstadt /// Volkmar Hahn. Musiker, Schauspieler, Gründer der spiel&theaterwerkstatt, Frankfurt /// David Beyer, Gitarrist und Gitarrenlehrer in Darmstadt. Brechtschüler. Abitur 1999


DIE GRUNDIDEE

Bildung und Kultur werden immer mehr zu einem “harten Faktor” unserer Gesellschaft. Vielleicht verwundert es daher, daß dort, wo Bildung gemacht wird, die Gebäude mehr als die Hälfte der Tageszeit unbenutzt bleiben; leer stehen. Um 18 Uhr ist das Gebäude in der Regel bis zum nächsten Tag “geschlossen”.

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Auf der anderen Seite ist zu überlegen, ob durch die “Bildungshoheit” der Ganztagschulen musisches Lernen AUSSERHALB der Schule nicht so stark eingeschränkt wird, daß evtl. keine Zeit mehr für die Theatergruppe, Geigenunterricht etc bleibt.

Es gilt daher ein Konzept zu entwickeln, wo Stadtteilkultur und Schulausbildung zusammenfinden. Es entsteht ein Neubau der BRECHTSCHULE, das ist eine gut Möglichkeit hier beispielhaft eine Vision lebendig werden zu lassen: Das heutige “NEUE FOYER” wird durch einen Neubau ersetzt und für den Schulbetrieb nicht mehr notwendig sein …

Aufgabe:

Entwickeln Sie ein Raumkonzept wo sich Schulausbildung mit Kultur und ergänzen können. Als Raumvorgabe dient das “Neue Foyer” der Bertolt-Brecht-Schule, daß neben dem Neubau für Ihr Bauvorhaben erhalten bleiben wird …


Idee und Kozeption: Lieselotte D. / Abitur / Präsentation Kunst / 2014 / 15 Punkte


A // Lieselotte D. im Gespräch mit Hagen Mathy über ihre Entwurfsidee.
B // Hagen Mathy. Die Bertolt-Brecht-Schule wurde 40 Jahre alt. Hier spricht der Architekt, der sich das alles ausgedacht hat. Im Interview mit L. D. und R. L. / Darmstadt 2014


(c) Hier der Entwurf von Lieselotte Düsterhus als PDF >>>>>