Helmut Herbst

Helmut Herbst ist ein deutscher Filmmacher. Herbst, dessen Spezialgebiete der Animationsfilm und der experimentelle Film sind, verbindet in seinen Filmen und Texten die Erforschung der Technik, Geschichte und Ästhetik des Mediums Film.
(c) Rainer Lind // www.rainer.lind.video // Januar 2016

Helmut Herbst 2016

Über die Grundlehre im Studium an der HFBK, Hamburg, über Paris als Zentrum Europäischer Malerei und über seinen Respekt der Malerei gegenüber. Auch warum er als Experimentalfilmer immer wieder aus dem Fundus der bildenden Kunst schöpft.

(c) rainer.lind.video

Abi 2014. Präsentation Kunst.



THEMA

Die Wiederspiegelung sozialer und kultureller Bedingungen in der bildenden Kunst.

Gesellschaftlichen Werte spiegeln sich in der Literatur, Philosohphie, Wissenschaft, Musik aber auch in der bildenden Kunst wieder: jede Epoche erstellt sozusagen Zeugnisse ihres Wertesystems:

Untersuchen Sie anhand von selbstgewählten Zeugnisse der Kunstgeschichte – Werke der Malerei oder der Fotografie – wie sich dieser gesellschaftliche Wert in der Gattung Stilleben wiederspiegelt.

(Diese Aufnahmen sind nachgestellt)

Hartmut Richter

Hartmut Richter floh im August 1966 durch den Teltowkanal aus der DDR nach West-Berlin. Nach einer Amnestie für Republikflüchtige begann er Anfang der 1970er Jahre über die Transitstrecken Freunde und Verwandte aus der DDR zu holen. Bis 1975 ermöglichte er 33 Personen die Flucht.

Am 4. März 1975 wurde er am Grenzübergang Berlin–Drewitz verhaftet und in der DDR zu 15 Jahren Haft verurteilt. Im Oktober 1980 kaufte ihn die Bundesregierung frei.

Hartmut Richter ist eine Persönlichkeit, die politische Streitigkeiten zwischen Ost und West ausgelöst hat. Hier in diesem Videoschnitt wurde eher der Blick auf eine Persönlichkeit hinter den politischen Sachverhalten gelenkt … Sprache, Geste, Ausdruck: 49 Jahre danach!

Harmut Richter war im Oktober Zeitzeugengast an der BERTOLT-BRECHT-SCHULE im Oktober 2015

Zu Gast: KREATIVE DARMSTADT e.V. /// Videokunst / Video Portraits.

Auf Einladung des Vereins “KREATIVE DARMSTADT e.V.” spricht Rainer Lind über sein Videoprojekt und zeigt einige kurze Videopassagen und einen 20 minütigen Videofilm.

tiff

Tiffany Kirkland: Ich glaube, jedes Mädchen wollte als Kind entweder Prinzessin oder Sängerin werden. Ich wollte eigentlich am liebsten beide

Kunstarchiv Darmstadt, Kasinostraße 3, 64293 Darmstadt
Mittwoch, 7. Oktober um 19:00 h

Aus dem Einladungstext von KREATIVE DARMSTADT

Rainer Lind zeigt Videointerviews mit Menschen, die ebensogut in uns wie woanders
beheimatet scheinen, je nachdem wieviel Zeit und Lebensraum zwischen uns liegt.

Seit einigen Jahren führt er Videointerviews mit Menschen die seinen Weg kreuzen.
Mittlerweile sind es über 300 Interviews geworden. Diese Videos bilden ein größeres
Spektrum von menschlichen Eigenschaften, Berufen, Erfahrungen wieder. Sie sind im
Grunde ausschließlich für das Internet gemacht.

Nicht alle Videos können im Internet gezeigt werden, denn oft sind es sehr intime
Unterhaltung die nicht für eine große Öffentlichkeit bestimmt sind, sondern eher auf
einer kleinener Veranstaltung mit Diskussion zum Geltung kommen sollen.

Rainer Lind ist vielfacher Kunstpreisträger, seit vielen Jahren Dozent für Internetkonzepte
an der Phillipps-Universität-Marburg, FB Mathematik und Informatik und seit 35 Jahren
Kunstlehrer an der Bertolt-Brecht-Schule,Darmstadt.

Einen Einblick in das Video Projekt Sie vorab schonmal hier einsehen —>>>

Kunst Archiv Darmstadt e. V. // Kasinostraße 3 // (Kennedyhaus) // 64293 Darmstadt // Telefon 06151 – 29 16 19 // E-mail: info@kunstarchivdarmstadt.de

E-chin und Gitarre

Werner Cee – e.chin // Rainer Lind – Gitarre // März 2015


“Es gibt eine Stille, – kennst Du sie? – in der man meint, man müsse die einzelnen Minuten hören, wie sie in den Ocean der Ewigkeit hinuntertropfen. – Eben von ewig fortpolternden Städten gekommen, wurde mir diese Stille fast gespenstig, und ich war erleichtert, als endlich gegen Abend in der Dunkelheit ein leichter, kühler Hauch an mein Gesicht wehte und sich zwei Blätter an einem Schlehenstrauche neben mir rührten, aber ohne zu flüstern. Ich ging spät in das Haus zurück.”

Adalbert Stifter “Feldblumen”, 1834


Wikipedia: Werner Cee —>>>
Wikipedia: Rainer Lind —>>>